FAHDUNG: Strafanzeige gegen Randalierer – 28 Luzerner

Nach dem Cup-Spiel FC Luzern – FC Sion vom 13. April 2009 kam es auf dem Fussballfeld zu tätlichen Auseinandersetzungen. Die Fotofahndung führte zu einem beachtlichen Fahndungserfolg.

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«Person V»: Dieser Randalierer wird noch gesucht. (Bild Kapo Luzern; Gesicht von der Redaktion unkenntlich gemacht)

«Person V»: Dieser Randalierer wird noch gesucht. (Bild Kapo Luzern; Gesicht von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Am Ostermontag kam es nach dem Cup-Spiel FC Luzern – FC Sion auf dem Spielfeld zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Fussballchaoten. Die Polizei musste Wasserwerfer und Gummischrot einsetzen.

Beteiligten Schonfrist gesetzt
Anlässlich der Medienkonferenz des FC Luzern vom Montag, 20. April 2009 forderte Beat Hensler, Kommandant der Kantonspolizei Luzern, die Beteiligten via Medien auf, sich bei der Polizei freiwillig zu melden. Mehrere Personen sind dieser Aufforderung gefolgt um zu verhindern, dass ihr Foto allenfalls publiziert wird. Zusätzlich hat die Polizei mehrere Beteiligte ermittelt.

Enormes Interesse an Fotofahndung
Am Dienstag, 26. Mai 2009 haben die Untersuchungsbehörden die Fotos von weiteren acht unbekannten Personen auf der Homepage der Kantonspolizei Luzern zur Ermittlung veröffentlicht. Innert kurzer Zeit haben sich zwei Betroffene selber der Polizei gestellt. Zudem sind gegen 30 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Insgesamt konnten sieben Randalierer identifiziert werden. Eine Person ist noch unbekannt ( zur Fahndungssite » ). Bereits am ersten Tag haben über 80'000 Personen die Fahndungsseite der Luzerner Kantonspolizei besucht. Bis heute wurden über 170'000 Klicks auf der Internet-Fahndungsseite der Kantonspolizei Luzern registriert.

Total 36 Hooligans ermittelt
Bisher wurden total 36 Personen ermittelt, welche sich als Randalierer betätigten oder sich illegal auf dem Spielfeld befanden. Die Männer sind zwischen 18 und 27 Jahren alt und stammen aus der Schweiz und wohnen in den Kantonen Glarus (1), Luzern (28) und Wallis (7). Gegen sie werden Strafuntersuchungen eingeleitet. Die Untersuchung führt das Amtsstatthalteramt Luzern.

scd