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FAHRPLAN: Die Littauer erhalten mehr Bus-Verbindungen

2019 und 2021 stehen in der Region Luzern grössere ÖV-Ausbauschritte an. Davon profitiert insbesondere Littau. Offen ist, ob es dafür auch neue Fahrleitungen braucht.
Robert Knobel
Die Bushaltestelle Gasshof im Luzerner Stadtteil Littau gehört derzeit nicht zur städtischen Kernzone des Passepartout-Zonenplans. (Archivbild: Philipp Schmidli / LZ (Littau, 19. März 2013))

Die Bushaltestelle Gasshof im Luzerner Stadtteil Littau gehört derzeit nicht zur städtischen Kernzone des Passepartout-Zonenplans. (Archivbild: Philipp Schmidli / LZ (Littau, 19. März 2013))

Robert Knobel

robert.knobel@luzernerzeitung.ch

Gleich zwei neue wichtige Buslinien werden Ende 2019 in Betrieb genommen. Dabei geht es einerseits um die Verlängerung der Trolleybus-Linie 1 (Kriens–Maihof) bis nach Ebikon, für die der Kantonsrat vor wenigen Tagen grünes Licht gab (Ausgabe vom 30. Januar). Doch die Ebikoner erhalten nicht nur direkten Anschluss nach Kriens, sondern auch nach Littau. Die neue Linie 18 führt im 15-Minuten-Takt von Ebikon übers Kantonsspital bis nach Littau. Gleichzeitig entsteht 2019 am Bahnhof Ebikon ein neuer Busknoten, ein sogenannter «Bushub», an dem alle wichtigen Linien zusammenlaufen.

Einen solchen Bushub gibt es bereits am Seetalplatz in Emmenbrücke. Und in den nächsten Jahren soll am Bahnhof Littau ein dritter hinzukommen. Der genaue Eröffnungszeitpunkt ist noch offen. Die Stadt Luzern beginnt nach der Fasnacht mit der Planung des Bushubs Littau. Klar ist, dass dort die Linien 40/41 (Emmen–Littau) sowie die neue Linie 18 aus Ebikon zusammenlaufen werden. Hinzu kommt ein erweitertes S-Bahn-Angebot. So soll die S61, welche heute zwischen Luzern und Schachen pendelt, bis nach Willisau verlängert werden. Dadurch entstehen häufigere Verbindungen zwischen Littau, Menznau und Willisau.

Bahnhof Littau wird mit Cheerstrasse ausgebaut

Die Passagierzahlen am Bahnhof Littau haben in den letzten Jahren stark zugenommen – von täglich 700 im Jahr 2008 auf 1200 im Jahr 2016. Das ist im ÖV-Bericht des Kantons Luzern nachzulesen. Mit dem zusätzlichen Angebot und dem Bushub wird der Bahnhof weiter aufgewertet. Deshalb ist auch eine bauliche Erweiterung des Bahnhofs und des Bahnhofplatzes geplant. Die Stadt möchte dies mit dem Ausbau der Cheerstrasse koordinieren. Diese Entlastungsstrasse wurde im vergangenen Jahr vom Volk bewilligt und soll 2023 eröffnet werden. Zurzeit ist die Stadt aber noch in Verhandlungen mit den SBB bezüglich Kostenverteilung für die Bahnhofserweiterung. Fest steht hingegen, dass das Erweiterungsprojekt keine neue Velo- und Fussgängerunterführung unter den Gleisen beinhaltet. Eine solche wäre im Rahmen des Cheerstrassen-Projekts vorgesehen gewesen, doch das Stadtparlament strich die Unterführung aus Kostengründen.

Ab Ende 2019 profitieren die Littauer also von neuen Direktverbindungen zum Kantonsspital und nach Ebikon. Zudem wird die Linie 12 bis Tschuopis verlängert. Ende 2021 kommt ein weiterer Meilenstein hinzu: Die neue Trolleybus-Linie 3 soll von Littau ins Würzenbach fahren. Braucht es dadurch auch neue Fahrleitungen auf dem Littauer Abschnitt? Das ist noch offen. Die VBL planen zwar, auf der Linie 3 Doppelgelenk-Trolleys einzusetzen, wie sie heute schon auf den Linien 1 und 2 verkehren. Zurzeit laufen aber technische Abklärungen, ob die Trolleys auf kurzen Strecken auch ohne Fahrleitung auskommen können. Im Falle der Linie 3 wäre dies jedenfalls recht anspruchsvoll, da sie zwischen Kreuzstutz und der Endstation in Littau rund 2,5 Kilometer ohne Fahrleitung zurücklegen müsste.

Vorläufig noch Wunschdenken ist ein weiteres ÖV-Ausbauprojekt im Littauerboden: Eine S-Bahn-Haltestelle unterhalb von Ruopigen kann wohl erst nach Eröffnung des Luzerner Durchgangsbahnhofs realisiert werden.

Bedarf für mehr ÖV gibt es auch in Reussbühl. 2016 forderte der kürzlich zurückgetretene Grossstadtrat Joseph Schärli (SVP) per Vorstoss eine Anbindung des Gebiets Obermättli/Waldstrasse ans Busnetz. Gemäss dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) ist das Anliegen in Prüfung. Im Fokus steht dabei die Linie 40, welche von Ruopigen her einen Schwenker bis zur Waldstrasse hoch machen könnte.

ÖV-Ausbau LIttau. (Bild: Quelle: Verkehrsverbund Luzern (VVL))

ÖV-Ausbau LIttau. (Bild: Quelle: Verkehrsverbund Luzern (VVL))

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