FAHRPLANWECHSEL: 30-Minuten-Ticket kommt wohl doch nicht

Der Tarifverbund Passepartout krebst zurück: Das 30-Minuten-Ticket wird wohl doch nicht eingeführt. Wegen der VBL.

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Für manche Fahrten innerhalb einer Zone reichen 30 Minuten nicht. Darum wird die Regel überdacht. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Für manche Fahrten innerhalb einer Zone reichen 30 Minuten nicht. Darum wird die Regel überdacht. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Eigentlich hätte der Tarifverbund für die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden auf den Fahrplanwechsel vom 13. Dezember ein neues Tarifsystem einführen wollen. Eine der Neuerungen: Ein Billett für eine Zone wäre nur noch 30 Minuten gültig gewesen und nicht mehr eine Stunde wie heute. Eindeutig zu kurz für gewisse Strecken, wie ein Test zeigte. Die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) reagierten prompt und kritisierten die Neuerung.

Am Montag nun krebste der Tarifverbund zurück: «Wenn die VBL das erarbeitete System in Frage stellt, müssen wir es neu beurteilen», sagt Albrecht Strohbach, Geschäftsführer des Tarifverbundes. Allerdings ist er auch überrascht: «Wir waren schon etwas erstaunt, als die VBL die 30-minütige Gültigkeit kritisierten.» Besonders, weil das Transportunternehmen einen Sitz in jenem Gremium gehabt habe, das die Änderung ursprünglich beschlossen hatte. Nun wird erneut über die Änderungen beraten.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.