Faire Wechselkurse für Luzerner Touristen

Die Tourismusbranche leidet unter dem teuren Franken. Umso überraschender, dass mit den Euro-Wechselkursen kaum getrickst wird.

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Ein Uhrengeschäft in der Innenstadt war unter anderen ein Ort des Test. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Ein Uhrengeschäft in der Innenstadt war unter anderen ein Ort des Test. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

1 Franken und 13 Rappen. So viel bezahlte man auf der Bank am vergangenen Dienstag für einen Euro. Unsere Zeitung unternahm an diesem Tag einen Streifzug durch die Stadt Luzern und bezahlte dabei in verschiedenen Läden und bei Tourismusdienstleistern in Euro, um herauszufinden, mit welchen Kursen die Betriebe rechnen - und ob sie die oft unkundigen Touristen womöglich mit überteuerten Euro-Kursen über den Tisch ziehen. Fazit:

Die meisten getesteten Betriebe boten überaus faire Tarife - einige sogar regelrechte Schnäppchen. Wer zur Zeit zum Beispiel sein Busbillet an den Automaten der Verkehrsbetriebe Luzern in Euro zahlt, der profitiert von einem hervorragenden Kurs von 1.25. Im Restaurant Pfistern am Kornmarkt hingegen hätte das Essen mit einem Wechselkurs von 1.04 teuer zu Buche geschlagen. Wenn man die im Gewerbe üblichen Zuschläge von drei bis fünf Prozent miteinrechnet, lagen am Stichtag alle Kurse über 1.07 im akzeptablen Bereich - was bei den meisten auch tatsächlich der Fall war.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag