FALL LITTAU: Die Angestellten gingen leer aus

Die umstrittenen Abgangszahlungen in Littau überraschen auch ehemalige Gemeindeangestellte. Für diese gab es nämlich keine Sonderentschädigung.

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Der Eingang ins Gemeindehaus Littau - aufgenommen einige Tage vor der Fusion. (Bild Manuela Jans / Neue LZ)

Der Eingang ins Gemeindehaus Littau - aufgenommen einige Tage vor der Fusion. (Bild Manuela Jans / Neue LZ)

Ein ehemaliger Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Littau zeigte sich diese Woche bei Bekanntwerden der Zahlungen an die Ex-Gemeinderatsmitglieder verärgert: «Uns wurden nicht einmal die Überstunden ausbezahlt, die Chefen genehmigten sich aber ein Abschiedsgeschenk».

Peter Mendler, Projektleiter der Fusion Luzern-Littau, relativiert: «Es gab zahlreiche freiwillige Unterstützungsleistungen in verschiedenen Formen für die Angestellten der Gemeinde Littau beim Zusammenschluss mit der Stadt Luzern». Man habe diesen grosszügig geholfen, indem man ihnen wo nötig die berufliche Neuorientierung oder eine Weiterbildung bezahlt habe. Mendler gibt aber zu: «Direkte zusätzliche Zahlungen an die Mitarbeitenden gab es nicht».

Nicht nur Ex-Angestellte der Gemeinde Littau zeigten sich diese Woche ob den Sonderzahlungen für die ehemaligen Exekutivmitglieder überrascht. Vor Luzern-Littau kam es im Kanton zu mehreren Gemeindezusammenschlüssen. Sonderzahlungen an die abtretenden Gemeinderatsmitglieder gab es dabei aber nicht.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel und ein Interview mit alt Gemeinderat Stocker lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».