FALL TRIENGEN: CVP kämpft für Kreuze in Schulzimmern

Die CVP des Kantons Luzern verlangt, dass Kreuze auch in Zukunft in Schulzimmern hängen dürfen. Dies soll auch für andere öffentliche Gebäude gelten.

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Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Weil ein Vater sich beschwert hatte, ist in der Primarschule in Triengen kürzlich ein Kreuz aus einem Schulzimmer entfernt worden. Die Schule hatte sich dabei auf einen Bundesgerichts­entscheid berufen, welcher besagt, dass Kruzifixe in Schulzimmern gegen die religiöse Neutralität verstossen.

Nun wehrt sich die Luzerner CVP gegen diese Praxis. Erstens – so die CVP – sei ein «gefestigtes Wertefundament das beste Mittel, um mit Andersdenkenden zusammenzuleben». Konkret: Man könne Kreuze aufhängen und anderen Religionen trotzdem Toleranz entgegenbringen.

Zweitens beruft sich die CVP auf den Unterschied zwischen einem Kreuz und einem Kruzifix (Kreuz mit gekreuzigtem Jesus). Der angesprochene Bundesgerichtsentscheid betreffe lediglich Kruzifixe, nicht Kreuze. Es soll also weiterhin Standard sein, Kreuze in Schulzimmer zu hängen. Weiter verlangt die CVP, dass Kreuze auch in öffentlichen Gebäuden wie Gerichtssälen oder Spitälern respektiert würden.

ost