Falls Spange Nord scheitert: Kanton soll das Geld in Kriens und Horw einsetzen

Der Kanton Luzern soll einen Beitrag leisten, die Auswirkungen des Autobahnprojekts Bypass auf das Gebiet Luzern Süd abzufedern, fordern die Krienser Parteien und der Stadtrat.

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(pd/std) Wird die Spange Nord nicht realisiert, sollen die frei werdenden Gelder stattdessen in Kriens und Horw eingesetzt werden, um die negativen Auswirkungen des Autobahnprojekts Bypass zu dämpfen. Der Krienser Stadtrat nimmt ein entsprechendes Postulat entgegen, das von Einwohnerrat Thomas Lammer (FDP) für das Komitee «Bypass – so nicht!» eingereicht wurde. Dem Komitee gehören alle Krienser Parteien an. Es setzt sich für eine siedlungsverträgliche Umsetzung des Bypasses ein.

Der Krienser Stadtrat teilt aber mit, dass er diese Idee zwar in den entsprechenden Gremien vertreten kann, die Entscheidung jedoch beim Kanton liegt.

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