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Mann zündet nach Streit eigenes Haus an: Familiendrama im Kanton St. Gallen

In der Nacht auf Donnerstag ist in einem Einfamilienhaus in Jonschwil im Kanton Sankt Gallen an der Wildbergstrasse ein Brand ausgebrochen. Die Strafverfolgungsbehörden gehen davon aus, dass Brandstiftung im Spiel ist.

Dies teilte die Kantonspolizei Sankt Gallen am Donnerstagmorgen in einer Medieninformation mit. Demnach setzte der Hausbesitzer nach einem Streit mit seiner Frau das Haus mutmasslich in Brand.

Die 38-jährige Frau konnte das Haus unverletzt verlassen. Der 72-jährige Mann flüchtete aber mit seinem Auto. Er habe sich im Laufe der Nacht mit einer Waffe selbst gerichtet, hiess es weiter im Communiqué. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung und trotz Aufgebot der Rega sei der Mann verstorben.

Das Haus habe bei eintreffen der Rettungskräfte in Vollbrand gestanden. Aus Sicherheitsgründen und als Folge starker Rauchentwicklung wurden laut der Polizei die Bewohner der Nachbarhäuser kurzzeitig evakuiert. Drei Angehörige der Feuerwehr mussten wegen Rauchgasvergiftungen im Spital behandelt werden.

Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen sei mit der Spurensicherung beauftragt worden. Am Einfamilienhaus entstand laut den Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren hundert tausend Franken.

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