Fasnacht 2012: es fehlte an WCs

Die Online-Umfrage zur Fasnacht in der Stadt Luzern bringt ein Probleme ans Licht: es gab zu wenig WCs. Gelobt werden die Präsenz der Polizei und die Putzequipen.

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«Danke all den Leuten des Strasseninspektorats, welche die Altstadt am Morgen danach schon wieder gereinigt haben. Toll, dass sogar die vollen Dräksäke nachts ersetzt werden», so ein Fasnächtler in der Umfrage. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

«Danke all den Leuten des Strasseninspektorats, welche die Altstadt am Morgen danach schon wieder gereinigt haben. Toll, dass sogar die vollen Dräksäke nachts ersetzt werden», so ein Fasnächtler in der Umfrage. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

585 Personen haben an der nicht repräsentativen Online-Umfrage der Stadt Luzern zur Fasnacht 2012 mitgemacht. Hier die Resultate im Einzelnen:

Sicherheit

86 Prozent der Umfrageteilnehmer fühlen sich sicher bis sehr sicher. Die Polizeipräsenz wird sehr positiv bewertet. Teilweise wird das Verhalten der Guggenmusiker als rücksichtslos eingeschätzt.

Güsel

Die meisten Fasnächtler sehen die Güselmenge nicht als Problem und finden, dass er einfach dazugehört. Manchmal sei jedoch fast zu eifrig gearbeitet worden, vor allem nach dem Umzug hätten die Konfettis noch etwas länger liegen bleiben dürfen. Problematisch wird der Glasabfall betrachtet. Die Fasnächtler würden noch mehr Dräksäke begrüssen.

WC

Die Fasnächtler kommen zum Schluss, dass es vorallem in der Altstadt zu wenige Toiletten hatte. Die Fasnächtler wünschen sich mehr und saubere Toiletten. Die Toi-Tois waren unpraktisch, weil klein, dreckig und dunkel. Geschätzt wurden hingegen die Pissoir-Türme.

Fasnacht 2013

Die Fasnächtler konnten sich auch äussern, wo sich die Stadt in Zukunft vermehrt engagieren soll. Laut Mitteilung hat das laute Treiben auf der Strasse zwischen den offiziellen Tagen einige gestört. Ebenso wird das Mediencenter (Tele 1) am Schwanenplatz als zu gross beschrieben, weil es zu viel Platz wegnimmt. Viele Fasnächtler stören die Technowagen an der Bahnhofstrasse. Zudem seien diese oft schlecht dekoriert. Viele Foodstände bieten Essen aus aller Welt und sind zu kommerziell orientiert (zu teuer). Die Fasnächtler beanstanden auch, dass die schöne Tradition der Fasnacht durch die Verpflegungsstände langsam verloren geht. Die Stadt soll sich vermehrt für die Tradition einsetzen und nicht zu viele Vorschriften machen.

Vertreter von Kult-Ur-Fasnächtler, Vereinigten, der Stadt, der Polizei und des Luzerner Fasnachtskomitees treffen sich am 3. September zum Runden Tisch. Dann wird über mögliche Neuerungen und Verbesserungen diskutiert.

rem

Die Auswertung der Online-Umfrage im Detail »