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FASNACHT: Die «Diamant» begeistert am Umzug in Kriens

Viel Farbe, viel Politik und ein hoher Aktualitätsgrad sorgen für glückliche Zuschauer am Umzug der Gallizunft.
Ein rüdiges Bärnerwyb am Fasnachtsumzug in Kriens. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 13. Februar 2018))

Ein rüdiges Bärnerwyb am Fasnachtsumzug in Kriens. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 13. Februar 2018))

An der Fasnacht herrscht Hochbetrieb auf den Strassen, in den Beizen aber auch bei der Zeitung. Deshalb schickte die Redaktion Reporter Nailik Lettük an die Front. Nach Kriens sollte er, an den Umzug der Gallizunft. Lettük stammt aus Gersau, im Stande von Schwyz. Aus der Gegend, wo die Grende Larven und die «Huerenaffe» Maschgraden heissen.

Genau der soll jetzt über die Fasnacht im Gallusdorf berichten? Das fragte sich wohl auch der Chefredaktor dieser Zeitung – bekanntlich selber Krienser. Mir nichts dir nichts tauchte er aus dem Publikum beim Bellpark auf. «Soso, kennst Du Dich den aus mit der Krienser Lokalpolitik?», fragte er. «Ja schon, ich lese ja unsere Zeitung», antwortete der Reporter. «Das ist auch gut so», meinte der Chef. Denn die Krienser seien mit ihren Sujets immer topaktuell, immer à Jour. «Da musst Du gut aufpassen.»

Der Chef sollte recht behalten: Den gut 26'000 Zuschauern am Strassenrand wurden am Güdisdienstag etliche Sujets gezeigt, welche die Krienser Politik oder die aktuellen Geschehnisse auf den Arm Namen. So gab es eine Gruppe, die sich der Krienser Kegelbahn-Problematik und dem Zwist mit «Pro Natura» annahm. Und natürlich wurde auch die Debatte um das Gemeindewappen ausgeschlachtet. Unter dem Motto «Kriens sucht den Superbär» veranstalteten die Wagenbauer eine Castingshow, bei der die Bevölkerung ihr liebstes Wappen-Sujet bestimmen sollte.

«Es war sensationell»

Am meisten Oh’s und Ah’s staubte aber wohl die Nummer 15 ab – «Scheffliversänke of em Vierwaudstättersee» war das Motto. Eine hölzerne MS Diamant schipperte über die Strasse. Diese war in der Mitte auseinandergebrochen, am Ruder stand ein betrunkener Kapitän. Ein Sujet, das auch Umzugschef Edy Jauch gefiel: «Diese Nummer traf die Aktualität besonders gut.» Gut zwei Stunden dauerte es, bis die 33 offiziellen und die wilden Gruppen den Kurs absolviert hatten. Jauch war zum Schluss mehr als zufrieden: «Es war sensationell und die Rückmeldungen waren super.»

Umzug Kriens

Anzahl Nummern: 33
Anzahl Zuschauer: 26 000
Stimmung: politisch-ironisch
Dauer: 2 Stunden
Highlight: «Diamant»

Nailik Lettük

kilian.kuettel@luzernerzeitung.ch

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