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FASNACHT: «Die Plakette kommt gut an»

Mit dem Ertrag aus dem Plakettenverkauf überlebt nicht nur das LFK. Ein erheblicher Teil davon geht an karitative Organisationen.
Sandra Monika Ziegler
Der Präsident des LFK, Stephan Furrer mit Weibel Thomas Barmettler, Maskenliebhaber-Gesellschaft Luzern (Bild: lfk.ch)

Der Präsident des LFK, Stephan Furrer mit Weibel Thomas Barmettler, Maskenliebhaber-Gesellschaft Luzern (Bild: lfk.ch)

Sandra Monika Ziegler

Eines gleich vorweg: Geht es ums Geld, dann schweigt des Finanzkommissars Höflichkeit. Einiges lässt sich dennoch in Erfahrung bringen. Finanzkommissionsmitglied des Lozärner Fasnachtskomitees (LFK) und Budgetfachmann ist Mike Hauser. Er erklärt, wie die Einnahmen eingesetzt werden: «Das LFK ist eine Non-Profit-Gesellschaft und finanziert sich über den Plakettenverkauf und die Werbung. Damit werden die Umzüge finanziert, die Kosten des Organisationskomitees gedeckt und der Unterhalt der Kutsche bezahlt.» Auch würde den Wagenbauern etwas zugesteckt und karitative Organisationen unterstützt.

Frauen bevorzugen den Pin

Jährlich werden an die 18 000 Plaketten verkauft. Es gibt sie mit Goldrand, in Kupfer, Silber oder als Pin. «Am beliebtesten sind die silbernen zu 10 Franken», weiss LFK-Medienchef Bruno Spörri zu berichten und betont: «Ein Renner und besonders von Frauen bevorzugt ist jedoch die Pin-Version. Die kostet 20 Franken und ist in einer filigraneren Ausführung als die anderen Plaketten.»

«Keine Restposten»

Er ist sich mit Mike Hauser einig: Der Kauf einer Plakette zeugt von Solidarität und Wertschätzung der heimischen Kultur. Der Verkauf startet jeweils kurz nach Weihnachten. Am Güdismontag-Umzug gehen dann die letzten weg, so der Medienchef. Und er weiss heute schon: «Wir werden keine Restposten verzeichnen.»

Der Plakettenverkauf wird zuerst in den eigenen Reihen forciert. So bekommen LFK-Mitglieder kurz nach der Pressung schon mal 25 Stück samt Rechnung nach Hause geschickt. Medienchef Spörri: «Diese müssen sie bezahlen und dann selber verkaufen. Wir hatten aber noch nie Meldung, dass Mitglieder darauf sitzen geblieben sind.»

Einzelverkäufer profitieren

Und wie kommt die Plakette an? Mike Hauser: «Die Plakette von Basil Koch kommt sehr gut an.» Nebst Zünftlern und Gesellschaftern verkaufen auch Pfadi-Organisationen und Einzelverkäufer das begehrte Teil. Vom Erlös können sie jeweils 15 Prozent behalten.

Mike Hauser: «Die Einzelverkäufer erfüllen sich damit oft einen lang gehegten Wunsch. Mir kam zu Ohren, dass sich damit einer sogar seinen Roller finanziert habe. Und für die Pfadi-Organisationen ist es ein guter Zustupf.» Keinen Zustupf erhalten die verkaufenden Zünftler und Gesellschafter, denn für sie ist es Pflicht und Ehre zugleich.

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