FASNACHT: Fasnächtler ärgern sich über Vignette

Lob und Schelte für die Stadt Luzern. Die Fasnächtler wollen keine neue Vignette, dafür aber eine Verpflegungszone.

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Die Stadt Luzern will mehr Ordnung an der Fasnacht. Helfen soll dabei auch eine 100-Franken-Vignette für Wagen, die mehr als 1,5 Meter lang sind. (Karikatur Jals)

Die Stadt Luzern will mehr Ordnung an der Fasnacht. Helfen soll dabei auch eine 100-Franken-Vignette für Wagen, die mehr als 1,5 Meter lang sind. (Karikatur Jals)

Fasnachtswagen sollen eine 100-fränkige Vignette erhalten. Diese Idee der Stadt Luzern stösst bei Exponenten der Luzerner Fasnacht auf wenig Gegenliebe: «Wenn sich Luzern Tourismus und die Stadt Luzern mit der Fasnacht vermarkten wollen, sollen sie auch bereit sein, dafür etwas zu zahlen», meint etwa Josef Fässler, Präsident der Kult-Ur-Fasnächtler. Und für Gregor Schwegler, Zunftmeister der Zunft zu Safran, ist die Idee «schlicht nicht durchsetzbar».

Auf breite Zustimmung stösst hingegen die zweite Idee der Verpflegungszonen auf öffentlichem Grund. So zum Beispiel bei Basil Koch, Präsident der Fasnachtsgruppe Nostradamus: «Darauf haben wir lange gewartet.»

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 22. Oktober.