FASNACHT: Närrisches Treiben blieb friedlich

Die Stadtpolizei Luzern zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Fasnacht. Einzig an der Tagwache des Schmutzigen Donnerstags beobachtete die Polizei mehr alkoholisierte Jugendliche als im Vorjahr. Ein Grund für den friedlichen Verlauf der Fasnacht dürfte die hohe Präsenz der Polizei gewesen sein.

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Ohne Bier gehts nicht ? zwei Geugglen an der Fasnacht. (Archivbild: Fabienne Arnet/Neue LZ)

Ohne Bier gehts nicht ? zwei Geugglen an der Fasnacht. (Archivbild: Fabienne Arnet/Neue LZ)

Gemessen an der Besucherzahl von total über 210'000 Personen (letztes Jahr rund 200'000), war der Aufwand der Stadtpolizei für strafrechtlich motivierte Einsätze über die ganze Fasnacht gesehen normal. Die Belastung entsprach ungefähr der durchschnittlichen Einsatzhäufigkeit während den Wochenenden. Sehr hoch hingegen war der präventive Einsatz der Uniform- und Zivilpolizei sowie der Gewerbepolizei im Bereich Gefahrenabwehr, Jugendschutz und gastgewerbliche Betriebe.

Wie die Stadtpolizeit am Mittwoch morgen berichtete, konzentrierte sich das Fasnachtsgeschehen in den Nächten wie üblich auf den Raum Altstadt, Jesuitenplatz, Stadttheater und Buobenmatt. In der fasnächtlichen «Nacht der Nächte» vom Güdismontag war das Gedränge mit rund 50'000 Personen sehr gross. In allen Nächten wurde auch die Bahnhofstrasse rege benutzt.

Hauptsächlich in der Nacht vom Güdisdienstag auf Aschermittwoch, ab zirka Mitternacht, ereigneten sich mehrere Tätlichkeiten im öffentlichen Raum der Altstadt. Schwer verletzte Personen sind nicht zu beklagen.

Folgende Delikte mussten geahndet werden: zehn tätliche Auseinandersetzungen, drei Sachbeschädigungen sowie neun Diebstähle. Aus strafrechtlichen Gründen sind 8 Personen festgenommen worden. Bei den Tätlichkeiten war ausnahmslos Alkohol im Spiel.

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