FASNACHT: Neuer Fritschivater ist Architekt

Andreas Moser, der 52-jährige Stadtluzerner, wurde am Samstag zum Fritschivater 2014 ernannt. Er löst damit Louis Fischer ab.

Eer.
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Der neue Fritschivater Andreas Moser, links, mit dem bald abtretenden Weibel Rudolf von Werdt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der neue Fritschivater Andreas Moser, links, mit dem bald abtretenden Weibel Rudolf von Werdt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Kaum gewählt, muss der neue Zunftmeister der Zunft zu Safran und somit auch Fritschivater der Luzerner Fasnacht beim ersten Pressetermin nach Worten ringen, um seine Gemütslage darzulegen. Von der Wahl vollkommen überrascht sei er. Moser sagt weiter: «Das erschlägt einen fast. Ich hatte wirklich weiche Knie, als es mit dem Applaus im Saal losging.» Aber trotz aller Aufregung, der Fasnächtler kommt zum Schluss: «Ich freue mich sehr auf meine bevorstehende Aufgabe.»

Neuer Weibel

Das Amt des Fritschivaters ist sehr zeitintensiv. An dutzenden von Anlässen heisst es vor Ort sein, um die Zunft zu repräsentieren. Dazu sagt Moser: «Ich werde sicher auf das eine oder andere verzichten und die Prioritäten neu setzen müssen. Aber ich weiss auch, dass ich von der Zunft unterstützt werde.» So zum Beispiel von seinem Weibel.

In dieser Funktion steht Moser fürs Inthronisations-Bild noch Rudolf von Werdt zur Verfügung. Durchs Zunftmeister-Jahr wird der Fritschivater jedoch dann von Pascal Piffaretti begleitet. Von Werdt tritt nämlich nach acht Jahren von seinem Amt zurück.

Wie stellt sich Moser die kommende Luzerner Fasnacht vor? «Die Fasnacht soll so bleiben wie sie ist, wild und möglichst vielfältig.»