Fasnacht ohne grössere Zwischenfälle

Die Luzerner Polizei zieht zur Fasnacht 2013 eine positive Bilanz. Es gab weniger Festnahmen als im letzten Jahr. Der Rettungsdienst hatte in etwa gleich viele Einsätze wie 2012. Grössere Zwischenfälle gab es keine.

Drucken
Teilen
Die Luzerner olizei zieht eine positive Bilanz. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Die Luzerner olizei zieht eine positive Bilanz. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Die Fasnachtstage verliefen laut Mitteilung der Luzerner Polizei grösstenteils friedlich. Insgesamt waren vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch zirka 119’000 Personen in der Stadt Luzern unterwegs. Zum Abschluss der Fasnacht besuchten 20'000 Personen den Monstercorso am Dienstagabend. Dies waren gegenüber den letzten Jahren weniger. Der Grund dafür ortet die Polizei beim mehrheitlich garstigen Wetter.

Taschendiebstähle auf tiefem Niveau

Die Luzerner Polizei war während der Fasnachtst mit erhöhter Präsenz aktiv. Uniformierte und zivile Patrouillen kontrollierten verdächtige oder auffällige Personen. Dadurch seien Taschendiebstähle auf tiefem Niveau gehalten worden. Total gab es weniger Festnahmen als 2012.

Einzelne der kontrollierten Personen waren zur Fahndung ausgeschrieben und wurden festgenommen. Weitere Festnahmen gab es wegen Betäubungsmittelvergehen und Trunkenheit. Die meisten Einsätze waren wegen Gehässigkeiten unter Fasnächtlern, teilweise unter Einfluss von Alkohol. Ein vermisstes 6-jähriges Kind konnte nach kurzer Zeit seiner Mutter übergeben werden.

39 Einsätze für den Rettungsdienst

Für den Rettungsdienst 144 sei die Fasnacht im gleichen Rahmen verlaufen wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 39 Personen vom Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals betreut. Bei 29 Personen handelte es sich um Patienten aufgrund Intoxikationen (Vergiftungen). Die übrigen 7 Personen wurden vornehmlich wegen kleineren Unfällen, Stürzen und kleineren Verletzungen behandelt.

pd/bep