FASNACHT: Rüüdig schöne Erlebnisse von sechs Luzernern

Endlich Fasnacht! Rechtzeitig zum Auftakt verraten uns sechs Luzerner Persönlichkeiten ihre denkwürdigsten Erinnerungen. Zum Beispiel Ursula Stämmer und «Der hellgrüne Bruno».

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Die Fasnacht hat begonnen. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Fasnacht hat begonnen. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Konsequenzen einer fasnächtlichen Begegnung trägt die Stadtluzerner Sicherheitsdirektorin und bekennende Fasnächtlerin Ursula Stämmer (50) bis heute:

Ursula heisst mit Nachnamen noch Horst, ist 22-jährig und steht im Badezimmer einer Privatwohnung, um sich für die Fribourger Fasnacht herzurichten. Mit der Luzerner Guuggenmusig Emil Steigers Erben hat es sie und ihr Rhythmusinstrument ins Studentenstädtchen verschlagen, «weil man sich damals erzählte, dass dort auch viele Luzerner fasnächtlen».

Ursula Stämmer erinnert sich: «Neben mir im Bad stand ein grosser Mann, mit hellgrün geschminktem Gesicht und auch sonst ganz hellgrün angezogen. Das muss wohl der entscheidende Moment gewesen sein.» Man lief an jenem Wochenende den Umzug, zog in der Fribourger Unterstadt von Beiz zu Beiz.

Die harte Arbeit kam aber erst danach: «Ich wusste nur, dass er Bruno heisst», erzählt Ursula Stämmer schmunzelnd. «Es brauchte einen ziemlichen Aufwand, um herauszufinden, wo sich dieser Bruno überhaupt herumtreibt – ein Luzerner zwar, der damals aber in Kloten wohnte.» Heute ist er ihr Ehemann.

Jérôme Martinu

Die Fasnachtsgeschichten von Radio-Sunshine-Moderationsleiter Marco Thomann, dem Präsidenten des Lozärner Fasnachtskomitees Martin Dudle, der Sängerin Fabienne Louves, dem Mediensprecher der Luzerner Strafunter­suchungsbehörden Simon Kopp und der Krienser Gemeindepräsidentin Helene Meyer-Jenni lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.