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FASNACHT: Vorsicht vor echt wirkenden Pistolen

Schreckschusswaffen sind an dieser Fasnacht erstmals verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen.
Noah Arfini (7) möchte als Cowboy an die Fasnacht gehen. Deshalb schaut er sich die Chäpslipistolen genau an. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Noah Arfini (7) möchte als Cowboy an die Fasnacht gehen. Deshalb schaut er sich die Chäpslipistolen genau an. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Banditen und Piraten müssen sich diese Fasnacht in Acht nehmen: Tragen sie einen echt wirkenden Spielzeugrevolver mit sich, werden sie zu Gesetzesbrechern und müssen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldbusse rechnen. Denn das neue Waffenrecht, das seit Mitte Dezember in Kraft ist, besagt, dass das Tragen dieser Waffen an öffentlich zugänglichen Orten nicht mehr erlaubt ist.

Auch reine Attrappen fallen unter das Gesetz, wenn sie echt genug aussehen. «Chäpselipistolen oder ähnliche Geräte, bei denen man sofort sieht, dass sie aus Plastik sind, gehören nicht dazu», sagt Simone Rusterholz, Juristin beim Bundesamt für Polizei.

«Die Polizei wird keine gezielten Kontrollen durchführen», sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern. «Während der Fasnacht wird man toleranter sein. Es ist eine Frage der Verhältnismässigkeit, ob man eingreift oder nicht.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

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