FASNACHT: Zürcher bringen Erotik an die Luzerner Fasnacht

Ausziehen statt verkleiden: Was hat die Boutique Hot Heels aus Zürich bloss mit unserer Fasnacht vor?

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Francisca Oberholzer arbeitet als Verkäuferin im Zürcher «Hot Heels» und hat sich heute mit einem Polizistinnen-Kostüm verkleidet. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

Francisca Oberholzer arbeitet als Verkäuferin im Zürcher «Hot Heels» und hat sich heute mit einem Polizistinnen-Kostüm verkleidet. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

«Haben Sie auch ein seriöses Fasnachtskostüm?», heisst es seit kurzem spöttisch von den Luzerner Plakatwänden. Über dem provokativen Spruch präsentieren sieben junge Frauen in aufreizenden Posen, wie frau die traditionellen Fasnachtskostüme in den Schatten stellen kann: mit wenig Stoff, hochhackigen Lederstiefeln oder sexy Polizistenuniformen.

Ist die Luzerner Fasnacht dem Urheber der Plakataktion etwa zu bieder? «Ich bin der Meinung, dass es an der Luzerner Fasnacht mehr Erotik vertragen könnte», sagt Danny Hindalov, Geschäftsführer der Firma Hot Heels in Zürich. Seine Boutique habe mit der Erotikbranche aber nichts zu tun. 

«Klar sind unsere Kleider nicht für ein Vorstellungsgespräch geeignet», sagt der gebürtige Luzerner. «Meine Boutique mit Kleidern und Schuhen aus Hollywood richtet sich an Opernhäuser, Promotionsfirmen und modebewusste Frauen.»

Tobias Lang

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. Februar.