Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Fasnachts-Guuggali mit allerhand zwielichtigen Gestalten

83 Guuggenmusigen, Wagengruppen und Kleinformationen bilden die Vereinigte, den grössten Fasnachtsverband der Zentralschweiz. Am Samstag steigt ihr Hausfest – unter einem leicht anrüchigen Motto.
Hugo Bischof
Bild vom Guuggali 2007, das im KKL Luzern stattfand. Das Motto lautete damals «Zirkus Guuggali». Bild: Mirjam Graf (Luzern, 3.Februar 2007.)

Bild vom Guuggali 2007, das im KKL Luzern stattfand. Das Motto lautete damals «Zirkus Guuggali». Bild: Mirjam Graf (Luzern, 3.Februar 2007.)

«Cabaret Guuggali – Chli Poff mues si»: So lautet das ziemlich provozierende Motto des diesjährigen Hausfests der Vereinigte. Es findet am Samstag, 16. Februar, im Hotel Schweizerhof statt. Start ist um 20 Uhr. Es sind noch einige Tickets erhältlich.

Die Vereinigte – das ist eine vor 55 Jahren gegründete Vereinigung von Guuggenmusigen, Tambourenvereinen, Kleinformationen sowie Wagen- und Maskengruppen. Mit 83 Mitgliedern ist sie heute der grösste Fasnachtsverband der Zentralschweiz, «ein bunter, kreativer Mix von über 3 000 Guuggern und Fasnächtlern», heisst es auf der Vereinigte-Website.

Intrigierende Besucher und «aufwändige Bauten»

Das Guuggali, einer der wichtigsten Anlässe, findet alle zwei Jahre während der Vorfasnacht statt, vor 50 Jahren zum ersten Mal. «Es ist weder Maskenball noch Fasnachtsparty», sagt OK-Chef Raphael Heiz. «Vielmehr lebt das Guuggali von der Magie des jeweiligen Mottos und von der Fantasie der intrigierenden Besucher.» Die zweijährigen Vorbereitungsarbeiten seien intensiv, betont Heiz. Er verspricht «aufwändige Bauten, originelle Produktionen und Darbietungen».

Es sei «Ehrensache, am Guuggali mottogerecht dabei zu sein», so Heiz. Im Hotel Schweizerhof dürften also am Samstagabend leichte Mädchen, schwere Jungs und allerhand sonstige zwielichtige Figuren aus dem Milieu ihre Aufwartung machen. Allerdings: «Poff» kann man auch ganz unschuldig als Unordnung oder Riesengedränge verstehen – je nach Perspektive.

Die Vereinigte sind auch dieses Jahr wieder für eine ganze Reihe weiterer Grossanlässe an der Luzerner Fasnacht verantwortlich. Dazu gehört insbesondere das Monstercorso am Güdisdienstag-Abend. Es ist jeweils der grandiose Abschluss der Fasnacht. Fast alle Guuggenmusigen, Wagen- und Maskengruppen der Vereinigte nehmen daran teil.

Neu lancieren die Vereinigte zusammen mit der Stadt Luzern und der Fasnachtsgruppe «Alkademiker» dieses Jahr die erste «Zöpfli-Fasnacht» an der Reuss, auf dem Platz, der offiziell Josi-J.-Meier-Platz heist. «Das Ziel und die Idee dahinter ist, diesen heimeligen Platz wieder aktiv mit Fasnacht zu beleben», sagt Vereinigte-Medienchef Robert Marty. Es wird dafür eigens eine Bühne aufgestellt, welche für Konzerte von Kleinformationen und kleineren Guuggenmusigen, aber auch Theatergruppen ausgelegt.

Chendermonschter auf verkürzter Strecke

Ein weiterer wichtiger Anlass der Vereinigte ist das Chendermonschter am Güdisdienstag ab 14.30 Uhr. Es muss dieses Jahr allerdings abgekürzt werden. Grund dafür ist die Grossbaustelle am Kapellplatz. Da dadurch die Hans-Holbein-Gasse nur noch 2,2 Meter breit ist, wird der Zug der Kinder- und Familienfasnächtler diesmal über die Eisengasse zum Kornmarkt geführt. Der Auftakt zur Fasnacht ist für die Vereinigte das Stellen des Guuggerbaums auf dem Kornmarkt am Mittwoch circa 20 Uhr vor dem Schmutzigen Donnerstag.

Guuggali: Samstag, 16. Februar, 20 Uhr, Hotel Schweizerhof. Vorverkauf: Wirtschaft zur Ente, Hotel Schweizerhof oder online auf www.eventfrog.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.