Fast vier von zehn Luzerner Beschäftigten sind in Kurzarbeit

Das Coronavirus verpasst der Luzerner Wirtschaft einen argen Dämpfer. Insbesondere für das Gastgewerbe und den Detailhandel sind die Auswirkungen gravierend, wie Zahlen von Lustat Statistik zeigen.

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Besonders betroffen von den Auswirkungen des Coronavirus war im ersten Quartal 2020 die Gastronomie.

Besonders betroffen von den Auswirkungen des Coronavirus war im ersten Quartal 2020 die Gastronomie.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 18. April 2020)

(spe) Im 1. Quartal hat sich die Geschäftslage in allen Luzerner Branchen gegenüber dem Vorquartal verschlechtert – in der Industrie, im Detailhandel und im Gastgewerbe teilweise sehr deutlich. Im Baugewerbe sei die Konjunktur auf hohem Niveau abgeflacht, so dass die Geschäftslage weiterhin als gut beurteilt werden könne, meldet Lustat Statistik am Mittwoch.

In den nächsten Monaten werde sich die Situation weiter verschlechtern. Die befragten Branchen rechnen zudem bis im Juni 2020 mit einem Rückgang des Personalbestandes, ausgenommen davon ist der Detailhandel.

Kurzarbeit für 38 Prozent der Luzerner Beschäftigten

Die Anmeldungen für Kurzarbeit sind im Kanton Luzern ab Mitte März in die Höhe geschnellt. Gemäss Lustat Statistik wurde innerhalb von zwei Monaten für rund 38 Prozent der Luzerner Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet, inklusive der Selbständigerwerbenden. Besonders betroffen seien die Unterhaltungsbranche sowie das Gastgewerbe.

Hinweis: Hier geht es zur gesamten Konjunkturanalyse des 1. Quartals 2020

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