Fazit zu Dynamo Sempachersee: «Einziger Wermutstropfen war zwischendurch das Wetter.»

26'000 Besucher kamen bis am Samstag ans Fest Dynamo Sempachersee. Das OK zeigt sich zufrieden.

Julian Spörri
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Liegestühle am Ufer des Sempachersees bei der Festhalle in Sempach. (Bild: Pius Amrein, 8. September 2019)
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Liegestühle am Ufer des Sempachersees bei der Festhalle in Sempach. (Bild: Pius Amrein, 8. September 2019)
Aktivitäten auf dem Gelände von Jardin Suisse in Neuenkirch. (Bild: Pius Amrein, 8. September 2019)
Leonie Amrein (8) aus Neunkirch stellt ein Schlüsselbrett her. (Bild: Pius Amrein, Neuenkirch, 8. September 2019)
Die sechsjährige Noemie Amrein (Mitte) aus Neunkirch stellt unter fachkundiger Anleitung und Hilfestellung ihres Vaters Gregor Amrein ein Schlüsselbrett her. (Bild: Pius Amrein, Neuenkirch, 8. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen von der Vogelwarte in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
16'000 Frauen wollen rund um den Sempachersee eine Perlenkette bilden indem sie sich die Hände reichen. Auf dem Bild zu sehen ist eine von mehreren Gruppierungen beim Bahnhof Nottwil. Ganz um den See hat es schliesslich bei Weitem nicht gereicht. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
16'000 Frauen wollen rund um den Sempachersee eine Perlenkette bilden indem sie sich die Hände reichen. Auf dem Bild zu sehen ist eine von mehreren Gruppierungen beim Bahnhof Nottwil. Ganz um den See hat es schliesslich bei Weitem nicht gereicht. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
16'000 Frauen wollen rund um den Sempachersee eine Perlenkette bilden indem sie sich die Hände reichen. Auf dem Bild zu sehen ist eine von mehreren Gruppierungen beim Bahnhof Nottwil. Ganz um den See hat es schliesslich bei Weitem nicht gereicht. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen rund um das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen rund um das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen rund um das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Impressionen rund um das Festgelände am See in Sempach. (Bild: Pius Amrein, Sempach, 7. September 2019)
Diese Mädchen interessieren sich für den Beruf «Fachperson Operationstechnik» beim Standort der Luks in Sursee. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Eine Szene beim Kantonsspital Sursee. Hier können Besucher gleich selbst eine Operation durchführen. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Die Schüler und Schülerinnen konnten sogar in Operationskleider schlüpfen. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Jedermann kann sich an einem Simulator versuchen, mit Operationsinstrumenten hantieren und dabei seine Schritte über einen Monitor kontrollieren. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Hier stellt sich der Beruf Fachperson Operationstechnik vor. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Stand von Swiss Infosec: Schüler könne hier den Beruf des Mediamatikers genauer kennenlernen. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Ein bisschen Spass muss sein. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Ein Hindernisparcours beim Stand der Jubla. (Bild: Dominik Wunderli, Sursee, 6. September 2019)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Das Besucherzentrum Paraforum beim Schweizer Paraplegikerzentrum Nottwil gibt einen Einblick in den Alltag von Menschen im Rollstuhl. Die Besucher können sich in der fiktiven WG bewegen und sich auch selbst in einen Rollstuhl setzen. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Start der Heissluftballone. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
 Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl rechts: Ditmir Gashi. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl Ditmir Gashi. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl: Stephan Allemann. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl: Stephan Allemann. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl: Gregor Stäuble. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl: Gregor Stäuble. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Der Rollstuhlparcours, Spiel ohne Grenzen vor dem GZI Gebäude, im Rollstuhl: Gregor Stäuble. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)
Rettungsübung Sirmed vor dem SPZ in Nottwil. (Bild: Boris Bürgisser, 5. September 2019, Nottwil)

Liegestühle am Ufer des Sempachersees bei der Festhalle in Sempach. (Bild: Pius Amrein, 8. September 2019)

Eins vorweg: Wie viele Besucher das Volksfest Dynamo Sempachersee von Donnerstag bis Sonntagabend anlocken konnte, wird das Organisationskomitee erst am Dienstag definitiv bekanntgeben, wie Marco Canonica auf Anfrage sagt. Doch fest steht bereits: Bis am Samstag waren es 26'000. «Wir sind sehr zufrieden, wie der Grossanlass verlaufen ist. Der Aufwand der lokalen OKs hat sich mehrheitlich gelohnt, die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher sind durchwegs positiv», fasst OK-Präsident Albert Vitali zusammen. «Einziger Wermutstropfen war zwischendurch das Wetter.»

Zu sehen gab es für die 26'000 Besucher denn auch vieles: Den «grössten Liegestuhl der Welt» etwa gab es von Donnerstag bis Sonntag in Sempach zu bestaunen. Anlässlich des Fests haben rund 100 Unternehmen und Vereine aus der Region einen Liegestuhl aus Holzpaletten gebaut, bemalt und geschmückt. Sie wurden in einer Kette an der Seepromenade aneinandergereiht, was die Organisatoren im Programmheft als weltweiten Rekord betitelten. Die Idee dahinter erklärte Barbara Friedli, OK-Mitglied der Erlebnisschau Sempach: «Die Holzpaletten werden an den Standorten von Dynamo Sempachersee unterschiedlich umgesetzt.» Weil sich in Sempach alles um das Thema Genuss drehe, sei man auf die Idee gekommen aus den Paletten Orte der Gemütlichkeit zu erstellen.

Doch Liegestühle lockten nicht nur zum Entspannen, sondern auch zur Arbeit. Im «Spiel ohne Grenzen» mussten Fünferteams insgesamt zwölf Disziplinen rund um den Sempachersee absolvieren. Die Aufgabe in Sempach bestand darin, aus Europaletten, Altholz und Dekorationsmaterial in dreissig Minuten einen Liegestuhl zu bauen, unterstützt vom Sempacher Künstler Urs Heinrich. Das Ergebnis wurde dann bewertet – mit einer gehörigen Portion Zufallsfaktor: Einem Würfelwurf, der Notengebung eines zufällig ausgewählten Passanten und jener eines Helfers. Im Vordergrund stehe nämlich die Freude am handwerklichen Arbeiten, erklärte Heinrich. Beeindruckt hätten ihn zwei zehnjährige Buben: «Die beiden haben stolz einen Liegestuhl gebaut und ihn trotz des hohen Gewichts alleine nach Hause getragen.»

Begehbare Anlage aus Holzpaletten aufgebaut

An der Erlebnisschau Sempach präsentierten sich über 60 Aussteller: Von Versicherungen über Elektronikfirmen bis zu einer Straussenfarm war an der Gewerbeausstellung praktisch alles zu finden. Und auch verschiedene Vereine präsentierten sich der Öffentlichkeit. Viel Herzblut haben dabei die Jungwacht, die Jugendarbeit und der Blauring von Sempach zusammen mit der Pfadi Wartensee aus Neuenkirch und der Pfadi Bäseris aus Hildisrieden in ihr Projekt investiert. In der vergangenen Woche hatten sie von Montag bis Donnerstag eine zweistöckige, begehbare Anlage aus Holzpaletten aufgebaut – inklusive Brücken und Ausblickstellen.

Lea Geisseler von der Pfadi Wartensee erklärte dazu: «Tagsüber haben drei bis vier Personen gearbeitet, am Abend deren zwanzig.» Die Zeiten, in denen sich Jungwacht, Blauring und Pfadi gegenseitig rivalisieren, seien vorbei, ergänzte Geisseler lachend.