FC Luzern bereitet sich auf den Ernstfall vor

Im neuen Stadion braucht der FCL pro Spieltag 500 Helfer – doppelt so viele wie bisher. Damit im Ernstfall alles klappt, stürmen Statisten die Essensstände.

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Noch wird am neuen FCL-Stadion gearbeitet. Doch schon bald muss hier die Sicherheit für 17'000 Besucher gewährleistet sein. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Noch wird am neuen FCL-Stadion gearbeitet. Doch schon bald muss hier die Sicherheit für 17'000 Besucher gewährleistet sein. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Beim ersten Heimspiel des FCL Ende Juli wird das neue Stadion mit 17'000 Besuchern wohl ausverkauft sein. Erstmals werden dann auch all die Angestellten im Einsatz stehen, die für einen reibungslosen Einsatz im und rund ums Stadion sorgen müssen. «Mit rund 500 Leuten pro Spieltag benötigen wir mindestens doppelt so viele Mitarbeiter wie bislang im Gersag», rechnet Thomas Schönberger von der Stadionbetreiberin Swissporarena Events AG vor. Nun liegt die Herausforderung darin, dass jeder dieser 500 am Spieltag genau weiss, was er zu tun hat, das jedes Zahnrad im Getriebe funktioniert. Ist das nicht der Fall, sind verärgerte Matchbesucher programmiert.

Mit bis zu 250 Angestellten pro Spieltag wird der die Migros als Caterer auffahren. Weitere etwa 150 so genannte Stewards kommandiert der FC Luzern. Sie lenken die Autos auf den Parkfeldern, bedienen die Ticket-Kassen, kontrollieren die Matchbesucher, weisen ihnen ihre Plätze zu, geben Auskünfte jeglicher Art und schauen entlang dem Spielfeldrand nach dem Rechten. Diese Stewards werden mit durchschnittlich 21 Franken pro Stunde entlöhnt.

«Wir werden im Stadion möglichst realitätsnah einzelne Situationen nachstellen und durchspielen», so Schönberger. Zeit dazu habe man von anfangs bis Ende Juli. Bis dann müsse jeder Handgriff sitzen. Ein Beispiel für solche Ernstfall-Übungen: Die Migros-Leute nehmen ihre Plätze in einem der insgesamt zehn Ess- und -trinkstände ein. Dann stürmen, wie beispielsweise in der Matchpause, 200 als FCL-Fans getarnte Statisten auf die so genannten Foodboxen zu und müssen mit Getränken und Esswaren bedient werden. So kann die Migros auch gleich zum ersten Mal das neue bargeldlose Zahlungsmittel Cash Card testen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.