FC LUZERN: Der FCL soll mehr für die Sicherheit bezahlen

Der Kanton fordert den FC Luzern auf, sich in grösserem Masse an den Sicherheitsaufwendungen der Polizei zu beteiligen. Erste Verhandlungen fanden bereits statt.

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Ein Polizeieinsatz am Bahnhof nach dem Fussballspiel.(Marco Zanoni/Neue LZ)

Ein Polizeieinsatz am Bahnhof nach dem Fussballspiel.(Marco Zanoni/Neue LZ)

Am vergangenen Donnerstag fand auf Initiative von Regierungsrätin Yvonne Schärli ein Treffen mit Verantwortlichen des FCL statt. Es ging dabei um die Abgeltung der Sicherheitsaufwendungen der Polizei anlässlich von Heimspielen des FCL. Der Fussballclub Luzern wird sich stärker an den finanziellen Aufwendungen der Polizei beteiligen.

Das Gespräch fand in gutem Einvernehmen statt. Regierungsrätin Yvonne Schärli sowie der Kommandant der Kantonspolizei, Beat Hensler, anerkannten dabei die bisherigen finanziellen Aufwendungen des FCL für die Sicherheit von Heimspielen, so insbesondere die Unterstützung des Projekts Fanarbeit Luzern sowie die Entrichtung von Fr. 1.50 pro verkauftes Billett. Trotzdem fordert Regierungsrätin Yvonne Schärli eine grössere Kostenbeteiligung seitens FCL an den finanziellen Aufwendungen.

Neue Modalität mit neuem Stadion
Mike Hauser, Verwaltungsrat, sowie Thomas Schönberger, CEO des FCL, zeigten sich bereit, auf die Anliegen von Regierungsrätin Schärli einzutreten und ein grösseres Engagement bei den Abgeltungen des Aufwands der Polizei zuleisten.

Bereits für das Jahr 2009 soll eine erste Erhöhung der Kostenbeteiligung erfolgen. Auf 2011, zeitgleich mit dem Bezug des neuen Stadions auf der Luzerner Allmend, werden die Abgeltungsmodalitäten neu und umfassend festgelegt. Bei deren Erarbeitung wird man sich an Modellen anderer Kantone orientieren.

Um die Situation laufend zu beurteilen und um die neuen Abgeltungsmodalitäten zu diskutieren, sind weitere Treffen zwischen dem FCL und dem Justiz- und Sicherheitsdepartement notwendig.

kst