FC Luzern
Mario Frick macht aus wenig viel

Die Verpflichtung von Mario Frick als neuen FCL-Trainer ist positiv zu werten – unser Kommentar.

Daniel Wyrsch
Daniel Wyrsch
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Mario Frick soll den FC Luzern vor dem Abstieg retten.

Mario Frick soll den FC Luzern vor dem Abstieg retten.

Christian Merz / KEYSTONE

Heute vor einem Monat stellte der FC Luzern Cup-Siegercoach Fabio Celestini frei. Am Dienstag hat die Klubführung die Vertragsunterzeichnung mit Mario Frick bekanntgegeben. Obwohl die Suche nach dem neuen Trainer und schliesslich die Fixierung seines bis Sommer 2023 laufenden Vertrages lange dauerten, ist der Entscheid für Mario Frick positiv zu werten.

Der 47-jährige Liechtensteiner hat anders als Alex Frei und Ludovic Magnin, den anderen Kandidaten in der finalen Ausscheidung, Erfahrung im Abstiegskampf. Für den FCL geht es nach der schlechtesten Halbsaison in der Super League im Frühling einzig darum, die Klasse zu halten.

Frick stieg zwar letzte Saison mit Vaduz ab, aber der sehr ehrgeizige Coach holte viel heraus aus dem bescheidenen Kader. Trotz Siegen gegen Basel, Servette und Sion sowie einem Remis gegen Meister YB mussten die Liechtensteiner mit 36 Punkten in 36 Spielen zurück in die Challenge League. Allerdings war schon der Aufstieg eine Fussball-Sensation.

Der Trainer verliess den FC Vaduz am Sonntag nach einer mehr als dreijährigen Zusammenarbeit als Leader auf dem Aufstiegsplatz. Am 3. Januar beginnt für Mario Frick mit dem Trainingsstart in Luzern der nächste Karriereschritt. Die FCL-Profis werden auf einen äusserst ambitionierten Coach mit einer pragmatischen und effizienten Spielidee treffen. Auf der Allmend heisst es künftig malochen.

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