FC SURSEE: Gemeinden retten Fussballklub vor Konkurs

Eine Lanze für das runde Leder gebrochen: Gemeinsam mit vier umliegenden Gemeinden hat Sursee die Zuschauertribüne des FC Sursee erworben.

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Der Fussballplatz des FC Sursee aus der Luft. (Bild pd)

Der Fussballplatz des FC Sursee aus der Luft. (Bild pd)

Die Zuschauertribüne im Stadion Schlottermilch in Sursee hat neue Besitzer: Die Stadt Sursee und die vier umliegenden Gemeinden Geuensee, Mauensee, Oberkirch und Schenkon haben sie gemeinsam dem FC Sursee auf den 30. Juni abgekauft – für 360'000 Franken.

«Der FC Sursee spielt von allen unseren Vereinen die grösste Rolle in der Jugend- und Integrationsarbeit. Er verdient die Unterstützung der Stadt Sursee und der umliegenden Gemeinden», begründet Ruedi Amrein, Stadtpräsident von Sursee, den Kauf der Tribüne. «Die einzige Alternative dazu wäre der Konkurs des Vereins gewesen.» Der FC Sursee sei mit 500 Mitgliedern der grösste Verein im Raum Sursee. Die meisten der Mitglieder kämen aus Nachbargemeinden. «Durch den gemeinsamen Tribünenkauf ist der FC Sursee nun noch mehr auch der FC der umliegenden Gemeinden. Das stärkt die Identifikation», sagt Amrein.

Mirjam Gast

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.