FCL-Fans verärgert über Ticketpolitik

Sie seien friedlicher und treuer als andere, sagen FCL-Fanclubs. Dennoch würden sie bezüglich Ticketpreis benachteiligt. Der FCL weist diese Kritik zurück.

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Die Ticketpreise in der Swisspor-Arena. Die Vereinigten Fanclubs erhalten Plätze im Sektor B 4. (Bild: Neue LZ)

Die Ticketpreise in der Swisspor-Arena. Die Vereinigten Fanclubs erhalten Plätze im Sektor B 4. (Bild: Neue LZ)

Es brodelt unter den Anhängern des FC Luzern. Und für einmal kommt der Protest nicht von den «üblichen Verdächtigen», den hitzigen Fans auf den Stehplätzen. Diesmal gehen die sonst eher gemächlichen und in der Regel auf Sitzplätzen versammelten Supporter der Vereinigten FCL-Fanclubs (VFFC) auf die Barrikaden.

Plätze entlang der Gegentribüne gefordert

Die Ticketpreise in der Swisspor-Arena. Die Vereinigten Fanclubs erhalten Plätze im Sektor B 4. (Bild: Neue LZ)

Die Ticketpreise in der Swisspor-Arena. Die Vereinigten Fanclubs erhalten Plätze im Sektor B 4. (Bild: Neue LZ)

Hugo Ottiger ist Vorstandsmitglied der VFFC und Präsident des Fanclubs Allmend. Er ärgert sich: «Wir seit Jahrzehnten treuen und anständigen Anhänger werden im neuen Stadion mit den schlechtesten Plätzen abgespiesen» (B4). Den manchmal Petarden werfenden, viel Geld kostenden Chaoten hingegen stelle man die besseren Plätze zur Verfügung (B2 und B3).

Man habe beim FCL den Wunsch angebracht, entlang der Gegentribüne sitzen zu können, etwa auf Höhe der 16er-Strafraumlinie. Dort aber würden die VFFC-Fans keine Vergünstigung erhalten und müssten 750 Franken für ein Jahresabo zahlen.

FCL argumentiert mit Finanzen

Beim FCL weist man die Kritik zurück. «Wir sind für das wirtschaftliche Risiko im neuen Stadion verantwortlich. Deshalb entscheiden auch wir, welche Plätze allen Sektionen des FC Luzern vergünstigt abgegeben werden können», so Pressesprecher Stefan Bucher. Der von den VFFC gewünschte Sitzplatzabschnitt auf Höhe des 16er-Strafraums sei nun mal sehr begehrt. Dort vergünstigte Plätze anzupreisen, sei finanziell nicht sinnvoll.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.