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FDP Emmen schickt Ramona Gut ins Rennen um das Gemeindepräsidium

Die FDP will mit einer Frau den frei werdenden Emmer Gemeinderatssitz und das Gemeindepräsidium verteidigen. Kandidatin Ramona Gut-Rogger stach in der parteiinternen Ausmarchung auch den bisherigen Gemeinderat deutlich aus.
Beatrice Vogel
Ramona Gut-Rogger (Bild: PD)

Ramona Gut-Rogger (Bild: PD)

Die FDP Emmen hat Ramona Gut-Rogger als Kandidatin für den Gemeinderat und das Gemeindepräsidium nominiert. Sie soll den frei werdenden FDP-Sitz des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Rolf Born verteidigen.

Ramona Gut konnte am Mittwochabend die Mehrheit der rund 170 anwesenden FDP-Sympathisanten für sich gewinnen. Sie erreichte an der Nominationsversammlung bereits im ersten Wahlgang um das Gemeindepräsidium das absolute Mehr deutlich. Mit 95 Stimmen schwang die 37-Jährige klar oben aus. Ihre beiden Mitstreiter, Quereinsteiger Thomas Dürger (48) und Sozialvorsteher Thomas Lehmann (58), erhielten lediglich 41 respektive 31 Stimmen.

Zuvor kamen aus der Versammlung klare Voten zugunsten Guts - sie sei eine Frau und jung, das allein seien schon zwei gute Argumente. Darüber hinaus bringe die Einwohnerrätin und Schulleiterin alles Nötige mit: politische Erfahrung, Führungserfahrung, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen. Ramona Gut-Rogger sagte selbstbewusst, sie wäre auch gern Gemeinderätin, das Präsidium habe für sie aber oberste Priorität.

Bisherige der CVP und SP verzichten auf Kandidatur

Damit steht die erste Kandidatin für die Ersatzwahl vom 20. Oktober fest. Da Thomas Lehmann von seiner Partei nicht aufgestellt wird, strebt nun kein bisheriger Gemeinderat das Präsidium an. Die anderen Bisherigen – Josef Schmidli und Patrick Schnellmann (beide CVP) sowie Brahim Aakti (SP) – verzichten auf eine Kandidatur, wie unsere Zeitung am Mittwoch in Erfahrung brachte. Der Gemeinderat brauche nun Stabilität, grosse Rochaden gelte es zu verhindern, begründet das CVP-Präsidium.

Auch die SP hat mittlerweile entschieden, keinen Kandidaten aufzustellen. Noch offen ist, ob Grüne und SVP um den vakanten Sitz kämpfen.

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