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FDP Hochdorf steigt mit zwei Kandidaten ins Regierungsratsrennen

Die Delegierten des FDP-Wahlkreises Hochdorf schicken den Emmer Rolf Born und den Inwiler Fabian Peter ins Regierungsratsrennen. Roland Emmenegger aus Hochdorf schied hingegen aus.
Alexander von Däniken

Jetzt ist klar, wer das «Finale» der FDP-internen Ausmarchung um den 2019 freiwerdenden Regierungsratssitz von Robert Küng komplettieren wird: Rolf Born und Fabian Peter wurden am Donnerstag vom FDP-Wahlkreis Hochdorf für die kantonale Delegiertenversammlung vom 28. Juni in Sempach portiert. Dort treffen sie auf den Neuenkircher Sozialvorsteher und Kantonsrat Jim Wolanin (40), der sich vor gut dreieinhalb Wochen im Wahlkreis Sursee gegen Charly Freitag durchgesetzt hat (Ausgabe vom 2. Mai).

Rolf Born und Fabian Peter setzten sich bei 72 Delegierten in der Braui Hochdorf gegen Roland Emmenegger durch. Der Wahlkreisvorstand schlug eine Zweiernomination vor. Anders als in Sursee folgten die Delegierten in Hochdorf dieser Empfehlung. Die 72 Delegierten wählten in einem ersten Durchgang Rolf Born als ersten Kandidaten. In einem zweiten Wahldurchgang konnte sich Fabian Peter gegen Roland Emmenegger durchsetzen.

Rolf Born. (Bild: Pius Amrein)

Rolf Born. (Bild: Pius Amrein)

Rolf Born (55) ist seit 2012 Gemeindepräsident von Emmen. Seit 2007 sitzt der Jurist im Kantonsrat, wo er zwischenzeitlich das FDP-Fraktionspräsidium übernahm. Der zweifache Familienvater hat schon einmal für das Amt des Regierungsrats kandidiert. In der internen Ausmarchung 2010 machte aber der Willisauer Robert Küng das Rennen. Also jener FDP-Magistrat, der seinen Platz nächstes Jahr räumen wird. Born ist derjenige Kandidat mit der grössten politischen Erfahrung. So ist er auch Präsident des Verbands Luzerner Gemeinden. «Das Resultat gibt Schub», sagte ein sichtlich erfreuter Rolf Born.

Erfahrung im Kantonsrat gab wohl Ausschlag

Der Inwiler Kantonsrat Fabian Peter ist der zweite Kandidat des Wahlkreises. (Bild: Boris Bürgisser)

Der Inwiler Kantonsrat Fabian Peter ist der zweite Kandidat des Wahlkreises. (Bild: Boris Bürgisser)

Fabian Peter (41) ist seit 2004 Gemeindeammann von Inwil und sitzt seit 2015 im Kantonsrat. Der zweifache Familienvater ist Mitinhaber und Geschäftsleiter der Vinzenz Peter AG, einer Sanitär- und Heizungsfirma. «Ich freue mich sehr», sagte Peter nach Bekanntgabe des Resultats.

Roland Emmenegger (45) ist seit 2012 Gemeinderat und Bauvorsteher von Hochdorf. Der dreifache Familienvater arbeitet zudem als Marketingleiter im Baumaterialhandel. Das fehlende Kantonsratsmandat dürfte den Ausschlag gegeben haben. Er gab sich als fairer Verlierer. Den Gewinnern gab Wahlkreispräsidentin Romy Odoni viel Ausdauer auf den Weg.

Die drei Kandidaten stellten sich bei einem Podiumsgespräch den Fragen des kantonalen FDP-Geschäftsführers Benjamin Häfliger. Auf die Frage, was dem heutigen Regierungsrat fehlt, erklärte Fabian Peter, er würde eine gewisse Jugendlichkeit ins Gremium bringen. Und Rolf Born ortet bei der jetzigen Zusammensetzung, «dass das Gremium kein Team ist». Er als Teamplayer könne hier etwas bewirken.

Die Delegierten nominierten ausserdem den Hitzkircher FDP-Ständerat Damian Müller einstimmig zur Wiederwahl. Diese Nomination geht an die Adresse der kantonalen Delegiertenversammlung vom 22. August.

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