FDP Kriens will Sonnenberg-Land einzonen

Millionen in die Krienser Kasse, mehr Schüler für Gabeldingen. Dies will die FDP mit einer Umzonung und einem Landverkauf am Sonnenberg erreichen.

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Roger Erni auf dem Sonnenberg, im Hintergrund die Schule Gabeldingen: Das Grundstück auf der rechten Seite soll seiner Meinung nach überbaut werden, jenes auf der linken Seite tabu bleiben. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Roger Erni auf dem Sonnenberg, im Hintergrund die Schule Gabeldingen: Das Grundstück auf der rechten Seite soll seiner Meinung nach überbaut werden, jenes auf der linken Seite tabu bleiben. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Volksverdikt war deutlich. 1999 lehnten 71 Prozent der Krienser die Umzonung und den Verkauf eines 30'000 Quadratmeter grossen Grundstücks unterhalb des Schulhauses Gabeldingen am Sonnenberg ab. Klar war das Volksverdikt auch letzten November, als die Krienser mit 68 Prozent Nein zur Starken Stadtregion sagten. Die Parteien befürchteten unter anderem, dass durch eine Fusion der Sonnenberg überbaut werden könnte.

Nun beantragt FDP-Einwohnerrat Roger Erni via Motion erneut die Umzonung samt Verkauf des 30'000-Quadratmeter-Areals. Gemäss Erni würde ein Verkauf um die 30 Millionen Franken in die Gemeindekasse spülen. Wie genau diese Einnahmen verwendet werden könnten, lässt Erni offen. Er sieht in einem Verkauf noch einen weiteren Vorteil. «Durch die Neuansiedlungen könnten der Schule Gabeldingen wieder mehr Schüler zugeführt werden.»

Der Krienser Gemeindeammann Matthias Senn sieht den Vorstoss skeptisch: «Die Gabeldingenstrasse ist ein sehr beliebter Spazierweg und gehört zu unserem Naherholungsraum. Zudem haben die Abstimmungen über die Meiersmattwiese gezeigt, dass das Stimmvolk zurzeit eher auszonen als einzonen will.»

Luca Wolf

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