FDP lanciert Initiative für neuen Ökihof in Kriens

Der aktuelle Standort der Entsorgungsstelle sei für die Bevölkerung nicht mehr zumutbar, so die Krienser FDP. Sie fordert die Verlegung auf ein Grundstück in der Nähe, wo heute ein Wald steht.

Drucken
Teilen

Der Ökihof für die Krienser und Horwer Bevölkerung soll von der Technikumstrasse in Horw näher an die Autobahn verschoben werden. Die FDP Kriens verlangt mit einer Initiative, dass die Waldfläche Grüt in Kriens für dafür zur Verfügung gestellt wird und als Ersatz in der Nähe eine doppelt so grosse Fläche aufgeforstet wird. Der Zonenplan der Stadt Kriens müsste entsprechend abgeändert werden.

Der heutige Ökihof sei für die Bevölkerung nicht zumutbar, schreibt die FDP Kriens zu ihrer Initiative. Er sei zu klein, störe die Anwohner und stelle ein Sicherheitsrisiko auf den Zufahrtsstrassen dar. Tatsächlich suchen die Gemeinden und der regionale Entsorgungsverband Real schon lange nach einem neuen Standort, bisher aber ohne Erfolg. Alle diese Probleme würden bei einem Ökihof im Gebiet Grüt, das zwischen dem Pilatusmarkt und der Autobahn liegt, nach Ansicht der Krienser FDP nicht bestehen. Die Waldfläche Grüt sei vor 20 Jahren künstlich geschaffen worden.

Für das Zustandekommen einer Initiative sind in Kriens 500 gültige Unterschriften nötig. Die Sammelfrist dauert bis am 27. März. Die FDP Horw unterstützt das Anliegen ihrer Krienser Parteikollegen übrigens mit einer Petition. (sda)

HORW: Der tägliche Wahnsinn auf dem Ökihof

Auf dem Ökihof Horw geht es jeden Tag wie in einem Ameisenhaufen zu und her. Im letzten Jahr haben 255000 Personen 3425 Tonnen entsorgt – manchmal auch die falschen Gegenstände. Doch die Mitarbeiter und die Pressen kennen kein Pardon.
Oliver Schneider