FDP nominiert Martin Merki

Die FDP der Stadt Luzern will mit dem 49-jährigen Martin Merki den Sitz von Stadtrat Kurt Bieder verteidigen. Die Partei will für die Stadtratswahlen im Mai des nächsten Jahres zudem ein Päckli mit der CVP schnüren.

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Martin Merki sitzt als Fraktionschef im Luzerner Stadtparlament. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Martin Merki sitzt als Fraktionschef im Luzerner Stadtparlament. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Die Delegierten der FDP.Die Liberalen haben an ihrer Versammlung am Mittwochabend Martin Merki einstimmig nominiert. Der 49-jährige Chef der FDP-Fraktion im Grossen Stadtrat und Redaktor bei der NZZ will die Nachfolge von FDP-Stadtrat Kurt Bieder (59) antreten, der im kommenden Frühjahr nach zwölf Jahren als Baudirektor zurücktreten wird. Martin Merki ist Mitglied der Baukommission und der städtischen Verkehrskommission, verheiratet und Vater zweier Söhne, aktiver Zünftler und begeisterter Breitensport-Ruderer.

Was das Zusammengehen mit anderen Parteien betrifft, bestätigte die Versammlung laut Mitteilung der Partei nach angeregten Diskussionen einstimmig bei einer Enthaltung den bereits am Mitte September gefassten Beschluss, für die Stadtratswahlen ein Abkommen mit der CVP einzugehen und eine bürgerliche Mehrheit anzustreben.

Neben Martin Merki (FDP) kandidieren für den Stadtrat auch Manuela Jost (GLP), Rolf Hermetschweiler (SVP), Adrian Borgula (Grüne) und ein SP-Zweierticket mit Ursula Stämmer, Beat Züsli oder Felicitas Zopfi. Die CVP schlägt Finanzdirektor Stefan Roth als neuen Stadtpräsidenten vor. Ebenfalls Interesse am Präsidium angekündigt hat Adrian Borgula (Grüne).

pd/rem