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FDP-Sitz: Florian Meyerhans folgt in Inwil auf Fabian Peter

Inwil hat die Nachfolge vom neu gewählten Regierungsrat Fabian Peter geklärt. Der 46-Jährige Bautreuhänder Florian Meyerhans übernimmt das Ressort Bauen.
Ernesto Piazza
Der neue Inwiler Gemeinderat Florian Meyerhans vor dem Gemeindehaus. (Bild: Nadia Schärli, 13. Mai 2019)

Der neue Inwiler Gemeinderat Florian Meyerhans vor dem Gemeindehaus. (Bild: Nadia Schärli, 13. Mai 2019)

Florian Meyerhans heisst der neue Gemeinderat von Inwil. Der 46-Jährige ist in stiller Wahl gewählt. Er tritt die Nachfolge seines FDP-Parteikollegen Fabian Peter an. Dieser schaffte am 31. März im ersten Wahlgang den Sprung in den Luzerner Regierungsrat und erklärte auf dieses Datum hin seinen Rücktritt. Meyerhans wird sein Amt per 1. September antreten und ist für den Rest der Amtsdauer 2016 bis 2020 für das Ressort Bauen, Planen und Entwicklung zuständig. Er freue sich sehr darauf, sagte der Bautreuhänder auf Anfrage. Meyerhans ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit rund 10 Jahren gehört er für die FDP der Baukommission in Inwil an. Zudem arbeitete er unter anderem bei der Stadt Zug als Projektleiter. «Dort lernte ich auch die kommunalen Prozesse kennen.» Der Ur-Inwiler bezeichnet sich als Vereinsmensch.

Netzwerk zu Gemeinderäten geknüpft

Einen der Motivationsgründe, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen, sieht er im Interesse an politischen Geschäften ganz generell. «Weiter hatte ich bei meiner beruflichen Tätigkeit schon des Öfteren bei Bauprojekten von Kommunen mit Gemeinderäten Kontakt.» Meyerhans ist überzeugt, für diese Tätigkeit – gerade mit seiner beruflichen Erfahrung – das entsprechende Rüstzeug mitzubringen. Als Verantwortlicher für die Wasserversorgung Reussboden im Inwiler Gebiet Pfaffwil-Körbligen «hatte ich auch immer wieder mit den Nachbargemeinden und Instanzen wie dem Gemeindeverband Luzern Plus zu tun».

Sein Exekutivpensum ist mit 25 Prozent definiert. Da er beruflich auf Mandatsbasis arbeite, sei dies kein Problem. Als nächste Herausforderungen in seinem Ressort bezeichnet er die Umsetzung der Ortsplanungsrevision. Am 27. Mai wird darüber an der Gemeindeversammlung entschieden. Ein spezielles Augenmerk richtet er auch auf das verdichtete Bauen. «In Inwil haben wir zudem eine sehr gute Infrastruktur», erklärte Meyerhans. Dass dem so bleibt, betrachtet er als wichtige Aufgabe. Und er wolle die baulichen Anliegen der Bevölkerung zusammen mit der Gemeinde weiter entwickeln.

Wechsel in weiteren Gremien

In weiteren Luzerner Gemeinden kommt es zu Wechsel: In Schongau hatte Sicherheitsvorsteher Michael Stocker (parteilos) per 31. August seine Demission eingereicht. Der Grund dafür liegt in einer unerwarteten Krankheit eines Berufskollegen beim Zivilschutz Freiamt. Stocker wird diese Vakanz dauerhaft übernehmen. Für seine Nachfolge ist die Eingabefrist gestern abgelaufen. Morgen will die Gemeinde informieren.

In Greppen tritt Sozialvorsteherin Judith Lang (CVP) per 31. August zurück. Sie war erst am 25. November 2018 als Nachfolgerin von Roswitha Jenni (ebenfalls CVP) gewählt worden. Mit Schreiben vom 8. Mai hat sie dem Gemeinderat mitgeteilt, «dass sie sich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen gezwungen sah, diese unerwartete Entscheidung zu treffen», schreibt die Grepper Exekutive.

In Roggliswil ist die fünfköpfige Bildungskommission wieder komplett. Für Sara Peter, welche aus persönlichen Gründen als Präsidentin per 19. März vorzeitig zurückgetreten war, ist Pirmin Blum (IG Roggliswil bewegt) in stiller Wahl nachgerückt. Dieser gehört bereits der Bildungskommission an. Dazu nimmt neu Mario Tschan (IG Roggliswil bewegt) Einsitz.

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