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FDP Stadt Luzern fordert smarte Parkplätze und Massnahmen für die Bernstrasse

Mit einer intelligenten Nutzung der elektronischen Möglichkeiten für die Parkplatzbewirtschaftung könnte der Suchverkehr in den Quartieren markant gesenkt werden. Dieser Überzeugung ist FDP-Grossstadtrat Marco Baumann, der namens seiner Fraktion den Stadtrat beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.
Die Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Luzern soll optimiert werden. (Bild: Dominik Wunderli)

Die Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Luzern soll optimiert werden. (Bild: Dominik Wunderli)

(zim/pd) Mit einem dringlichen Postulat fordert Marco Baumann namens der FDP-Fraktion den Stadtrat auf, ein neues Konzept für die Autoparkierung zu erarbeiten, das die bestehende Parkraumbewirtschaftung optimiert. Das schreibt die FDP der Stadt Luzern in einer Medienmitteilung. Der FDP-Grossstadtrat schlägt vor, in Luzern ein gesamtheitliches Parkraum­manage­­ment einzuführen, das sich in San Francisco bestens bewährt und den Suchverkehr um 43 Prozent gesenkt habe. Seit 2017 nutze die amerikanische Grossstadt eine stadtweite smarte Lösung.

Neben der Erfassung der Belegungssituation von öffentlichen Parkplätzen in Echtzeit sowie der Weitergabe der Informationen über eine App an die Verkehrsteilnehmenden werde die Höhe der Parkgebühr durch ein Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage berechnet. Ähnlich wie beim Mobility-Pricing orientiere sich der Preis für einen Parkplatz an den Kosten, die er verursacht, und variiere je nach Standort und Uhrzeit. Ist in einem Strassenabschnitt die Auslastung tief, sinke der Preis. Bei hoher Auslastung steige er. Bei entsprechender Einstellung lasse sich sicherstellen, dass die Maximal­auslastung nicht überschritten werde.

Dank Sensoren auf jedem Parkfeld würden die Autofahrenden über eine App direkt zu einem freien Platz gelotst. Die Bezahlung könne ebenfalls über eine App erfolgen. Dies reduziere nicht nur den Suchverkehr, sondern liefere auch wertvolle Daten an die Verwaltung.

Grossstadtrat Marco Baumann rechnet mit einer starken Zunahme des Verkehrs auf der Bergstrasse. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Dezember 2018)

Grossstadtrat Marco Baumann rechnet mit einer starken Zunahme des Verkehrs auf der Bergstrasse. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Dezember 2018)

Verkehr an der Bernstrasse dürfte zunehmen

Mit einem weiteren Vorstoss spricht Marco Baumann die Verkehrssituation in der Bernstrasse in Luzern an. Durch verschiedene Bauprojekte, die sich bereits in der Umsetzungsphase befänden beziehungs­weise demnächst in Angriff genommen oder angedacht seien, dürfte der Verkehr an der Bernstrasse stark zunehmen und zu Stosszeiten möglicherweise sogar zum Erliegen kommen. Namens der FDP-Fraktion stellt Baumann dem Stadtrat deshalb in der Interpellation eine Reihe von Fragen zu geplanten Massnahmen und neuen Möglichkeiten, um den erwähnten Strassenabschnitt zu entlasten.

So möchte er unter anderem wissen, wie der künftige Mehrverkehr aufgrund der neuen Wohnungen, Ateliers, Läden und Restaurants an der oberen Bernstrasse abgewickelt wird und ob diesbezüglich von der ABL und der BG Matt ein Verkehrskonzept eingefordert worden sei.

Des Weiteren stellt er dem Stadtrat die Frage, ob bereits mögliche Massnahmen erarbeitet worden seien, die die Situation in den kommenden Jahren entschärfen sollen. Und wie diesbezüglich die Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern aussehe, der für die Kantonsstrasse zuständig ist.

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