FDP und CVP hoffen auf stille Wahl

Im Kanton Luzern hoffen FDP und CVP, dass ihre beiden Ständeratskandidaten im zweiten Wahlgang sich keiner Konkurrenz stellen müssen. Die SVP lässt sich über ihre Absichten aber noch nicht in die Karten blicken.

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Das Resultat der Luzerner Ständeratswahlen. (Bild: bac/luzernerzeitung.ch)

Das Resultat der Luzerner Ständeratswahlen. (Bild: bac/luzernerzeitung.ch)

Das Resultat der Luzerner Ständeratswahlen. (Bild: bac/luzernerzeitung.ch)

Das Resultat der Luzerner Ständeratswahlen. (Bild: bac/luzernerzeitung.ch)

Das absolute Mehr von über 63'000 Stimmen war am Wahlsonntag für alle zu hoch. Am nächsten kamen ihm der bisherige Konrad Graber (CVP) mit knapp 60'000 Stimmen und Georges Theiler (FDP) mit über 55'000 Stimmen. Fredy Zwimpfer (SVP) brachte es auf 35'000 Stimmen, Giorgio Pardini (SP) und Katharina Meile (Grüne) blieben unter 30'000 Stimmen.

CVP und FDP verweisen auf den grossen Vorsprung ihrer beiden Kandidaten. Die CVP rechnet in einer ersten Reaktion deshalb mit einem Verzicht der anderen Parteien im zweiten Wahlgang. Auch die FDP findet, dass der Wählerwillen im ersten Wahlgang deutlich zum Ausdruck gekommen sei und respektiert werden müsse.

Die Grünliberalen... (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
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... feieren im Rebstock den neuen Grünliberalen Nationalrat Roland Fischer (mitte). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Erwin Dahinden (SVP) und Fredy Zwimpfer (SVP) im Gespräch. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
FDP-Regierungsrat Robert Küng und die beiden FDP-Nationalräte Albert Vitali und Otto Ineichen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Peter Schillinger (links) und FDP-Ständeratskandidat im Wilden Mann in Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Die FDP-Anhänger im Wilden Mann. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Erreichten bei der Ständeratswahl die besten Resultate: Georges Theiler (l.) und Konrad Graber. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Pius Segmüller schafft die Wiederwahl nicht. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Pius Segmüller (CVP), zusammen mit Yvette Estermann. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Yvette Estermann von der SVP. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Leo Müller (CVP) (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Otto Ineichen (r.) im Gespräch mit Louis Schelbert. Ineichen erzielte das beste Resultat aller Kandidaten. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Roland Fischer hatte allen Grund zu lachen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Martin Schwegler, Präsident der CVP Luzern. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Leo Müller wurde gewählt. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Georges Theiler (l.) und Konrad Graber. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Es war viel los im Regierungsgebäude. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Die GLP wartet auf die ersten Resultate. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Vertreter der Grünliberalen warten im Regierungsgebäude gespannt auf das Ergebnis. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Konrad Graber im Gespräch. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Ständeratskandidat Fredy Zwimpfer (m.) (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Der gewählte Roland Fischer (r.) freut sich mit Urs Brücker und Samuel Odermatt über das gute Resultat der GLP. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Bild: Pius Amrein/Neue LZ
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Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
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Bild: Pius Amrein/Neue LZ
Der SVP Sitz von Josef Kunz (r.) ging an die GLP (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
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Bild: Nadia Schärli / Neue LZ

Die Grünliberalen... (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Im Kanton Luzern läuft die Anmeldefrist für den zweiten Wahlgang am Donnerstagmittag ab. Ob dann auch eine SVP-Liste deponiert wird, lässt Parteipräsident Josef Kunz auf Anfrage offen. Dies müssten die Delegierten am Mittwochabend entscheiden, sagte er.

Dass der SVP-Kandidat nicht mehr Stimmen geholt hat, führt Kunz darauf zurück, dass CVP und FDP sich gegenseitig stützten, dies obwohl sie auf eine gemeinsame Liste verzichteten. Der Tag X werde aber kommen, an dem auch die SVP als zweitstärkste Partei im Kanton Luzern in den Ständerat gewählt werde, sagte er.

Auch bei SP und Grünen hält man sich bezüglich des zweiten Wahlganges noch bedeckt. Die Parteipräsidentinnen der Linksparteien geben zwar zu, dass die Wahlchancen nicht sehr gross seien. Es gebe aber verschiedene Motive, um an einer Wahl teilzunehmen, sagte Monique Frey (Grüne).

sda