FDP und SP fordern preisgünstiges Wohnen

FDP und SP wollen, dass der preisgünstige Wohnungsbau in der Stadt Luzern durch die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) unterstützt wird. Sie fordern die Einrichtung von Zonen für gemeinnützigen Wohnungsbau.

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FDP und SP fordern in der Stadt Luzern Zonen, wo Wohnen günstig ist (Archiv Neue LZ).

FDP und SP fordern in der Stadt Luzern Zonen, wo Wohnen günstig ist (Archiv Neue LZ).

In der Stadt Luzern seien Wohnungen für breitere Bevölkerungssichten an bevorzugten Wohnlagen kaum mehr bezahlbar, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der FDP und SP der Stadt Luzern vom Montag.

Wohnbaugenossenschaften hingegen würden guten Wohnraum zu fairen Mietzinsen zur Verfügung stellen. Und sie würden für den notwendigen sozialen- und wirtschaftspolitischen Ausgleich sorgen sowie eine wichtige Funktion erfüllen.

Entsprechende Zonen sollen laut FDP und SP in der BZO verankert werden. Die beiden Parteien können laut Mitteilung nicht verstehen, dass der Stadtrat solche Zonen nicht einrichten will.

Als mögliche Gebiete werden die Bernstrasse, das Areal des Urnerhofs oder das Hallenbad Bireggstrasse genannt. Eine Ausweitung auf weitere Gebiete wäre möglich, in die Überprüfung sollen auch die Genossenschaften einbezogen werden.

Im Januar 2011 hatten der Mieterverband, die SP und die Grünen eine städtische Volksinitiative «für zahlbaren Wohnraum» eingereicht. Die darin aufgeführten Anliegen würden sich weitgehend mit den Anliegen von FDP und Wohnbaugenossenschaften decken, heisst es weiter. SP und FDP fordern den Stadtrat auf, diese Anliegen angemessen zu berücksichtigen und umzusetzen.

sda