FELDBREITE: Mitten in Emmen entsteht ein buntes Dorf

Die künftigen Bewohner der «Feldhäuser» können ihr Haus selber zusammenstellen. Für den spektakulärsten Teil des neuen Quartiers liegt das Baugesuch vor.

Robert Schütz
Drucken
Teilen
Alle Einheiten das Projekts «Townhäuser» verfügen über einen separaten Eingang, ein eigenes Treppenhaus, eine eigene Dachterrasse und einen Garten. (Bild: Visualisierung PD)

Alle Einheiten das Projekts «Townhäuser» verfügen über einen separaten Eingang, ein eigenes Treppenhaus, eine eigene Dachterrasse und einen Garten. (Bild: Visualisierung PD)

 

Das neue Quartier Feldbreite nimmt Gestalt an. Die ersten Projekte haben die Rohbauphase abgeschlossen. Und für die «Feldhäuser» wurde kürzlich das Baugesuch eingereicht. «Sobald wir grünes Licht erhalten, können die Bauarbeiten innert Jahresfrist starten», sagt der Luzerner Architekt Mark Imhof, der für die Umsetzung des Projekts «Feldhäuser» verantwortlich ist.

Ein Garten für alle

Bei der bunten Häusersiedlung handelt es sich wohl um das spektakulärste Teilprojekt auf der Feldbreite. Entwickelt wurde das Projekt vom holländischen Architekten Winy Maas, der mit seinen Bauten schon an mehreren Orten für Aufsehen sorgte. In der Schweiz betritt Maas mit der in vielen Ländern bereits realisierten Idee der «Townhäuser» Neuland. Das Besondere an diesem Wohntyp ist das verdichtete und doch einfamilienhausartige Wohnen inmitten einer grünen Parkanlage. So verfügen alle Einheiten über einen eigenen Eingang, ein eigenes Treppenhaus sowie eine eigene Dachterrasse und einen Garten. Laut Architekt Imhof lassen sich damit innere Verdichtung und «gelebte Nachbarschaft» verbinden.

«Traditionelle» Emmer Farben

Das Konzept sieht unter anderem vor, dass die Bewohner ihr neues Zuhause vor Baubeginn selber konfigurieren können. Bekannt ist das Prinzip vom Autokauf, wo Käufer die Farbe, Innenausstattung und Leistung individuell festlegen können. Künftige Eigenheimbesitzer können das Interieur ihres Traumhauses demnach aus einem definierten Programm selber zusammenstellen. «Wir beabsichtigen, ab Frühjahr 2015 in der Nähe der Baustelle einen Musterraum einzurichten, wo sich Kaufinteressenten über Details und Gestaltungsvarianten persönlich beraten lassen können», sagt Mark Imhof. Bei der Auswahl der Farbpaletten will sich der holländische Architekt Winy Maas übrigens in Emmen selber inspirieren lassen. Er wolle sich an Farbtönen orientieren, die «traditionell in Emmen vorkommen», erklärte er kürzlich anlässlich einer Veranstaltung im KKL. Ihm liege «das Wohlbehagen des Einzelnen» genauso wie das «harmonische Zusammenleben in der Gemeinschaft» besonders am Herzen, erklärte Maas weiter. Wichtig sei ihm auch eine gute soziale Durchmischung in der neuen Überbauung. Geplant sind insgesamt 37 Reihen-Einfamilienhäuser und 29 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Hinweis

Informationen über das neue Quartier Feldbreite in Emmen: www.quartier-feldbreite.ch