Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FESTIVAL: Revolutionäre Musik in Luzerns Gassen

Volksmusiker aus aller Welt spielen fünf Tage lang in der Altstadt. Nicht alle sind typische Strassenmusiker.
Hugo Bischof
Die indische Gruppe Sahajia Baul gestern bei der Eröffnung des Strassenmusikfestivals vor dem KKL. (Bild: Roger Grütter)

Die indische Gruppe Sahajia Baul gestern bei der Eröffnung des Strassenmusikfestivals vor dem KKL. (Bild: Roger Grütter)

Lauter, fast schriller Gesang, farbenfrohe Kostüme, exotische Instrumente: Das sind die Markenzeichen der Gruppe Sahajia Baul aus Indien. Sie ist eine von acht Formationen, die dieses Jahr beim Strassenmusikfestival im Rahmen des Lucerne Festival auftreten. Gestern am frühen Abend fand die Auftaktveranstaltung auf dem Europaplatz statt.

Dabei zeigten alle Gruppen eine Kostprobe ihrer Musik. Festivalorganisator Hugo Faas gab kurze Einführungen zu allen Darbietungen. Er betonte: «Das diesjährige Motto ‹Viva la revoluciÓn› des Lucerne Festival hat sich auch auf die Auswahl der Gruppen beim Strassenmusikfestival ausgewirkt.» Die aus Luzern stammende Gruppe Gläuffig plus etwa sei ein gutes Beispiel einer im Gang befindlichen «musikalischen Revolution in der Schweiz: Junge Volksmusikanten schauen über ihren Hag hinaus und fusionieren mit anderen Musikstilen.»

Witzig-subversiver Geiger

Als Vertreter der «Hippie-Revolution» stellte Faas einen der bekanntesten deutschen Strassenmusiker, Klaus der Geiger, vor. Der Mann machte als Violinist einst einen klassischen Konservatoriumsabschluss, verbindet aber mittlerweile Folk, Jazz, Rock und Klassik zu einem erstaunlichen Mix. Gestern spielte er den Gassenhauer «Life is Life» auf eigenwillige, mitreissende Weise und sang dazu einen witzig-subversiven Text.

Mehrere hundert Zuhörer waren zur Auftaktveranstaltung unter dem grossen KKL-Dach erschienen. Viele waren extra wegen des Strassenmusikfestivals nach Luzern gekommen, wie eine kurze Umfrage ergab. Offenbar wird dieses als Teil des grösseren Lucerne Festival von der Bevölkerung sehr geschätzt.

Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
Bild: Roger Grütter / Neue LZ
11 Bilder

Strassenmusik-Festival in Luzern

Täglich von 18 bis 22 Uhr

Bis kommenden Sonntag treten die acht Formationen nun allabendlich von 18 bis 22 Uhr auf vier Plätzen Luzerns auf: Jesuitenplatz, Kornmarkt, Mühlenplatz, Kapellplatz. Ab 22 Uhr spielen die Musiker im Sentitreff. Der Eintritt ist frei; wie bei Strassenmusikern üblich kann das Publikum einen «Batzen» in einen bereitgestellten Hut werfen.

Aus dem Revolutionsland Kuba stammt die Gruppe Son Iroso, die zum Auftakt mit traditionellem, unverfälschtem kubanischem Sound begeisterte. Nicht alle Auftretenden sind übrigens typische Strassenmusiker. «Viele von ihnen treten sonst in Clubs und Konzertsälen auf», klärte Hugo Faas auf. Sehr angetan von den Strassenmusikern zeigte sich gestern Stadtpräsident Stefan Roth. «Sie verstärken mit ihren Auftritten in den Gassen und Strassen für eine Woche das südländische Flair in der schönsten Stadt der Schweiz», sagte er.

Hinweis

Programm-Info: www.lucernefestival.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.