FESTUNG FÜRIGEN: «Ein kleines Gemeinwesen im Berg»

Eine museologische Studie bezeugt der Festung Fürigen hohe Echtheit. Die spärliche Bewaffnung hingegen sorgt für Erstaunen.

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Karl Weilenmann, ehemaliger Festungswächter führt durch das Museum. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Karl Weilenmann, ehemaliger Festungswächter führt durch das Museum. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Fürigen war eines von fünf Festungs­museen, die zwischen 1988 und 1991 im Umfeld der Jubiläumsfeier 700 Jahre Eidgenossenschaft als Erinnerungsorte der Schweizer Geschichte gegründet wurden.

Der Wert von Festungen wurde im Verlauf der Geschichte sehr unterschiedlich eingeschätzt. «Wieweit entspricht der Nutzen dem Aufwand?», fragt Marcel Sax in seiner Diplomarbeit im Fachgebiet Museologie. Er verweist dazu auf die beachtliche Infrastruktur der Festung: «Das Ganze ist ein kleines Gemeinwesen im Innern des Berges.» Ohne Waffen, Munition und Land kostete 1941 der Bau der Festung Fürigen knapp 1 Million Franken. Demgegenüber dienten nur gerade sechs Räume der militärischen Verteidigung. Die Bewaffnung, mit der die Festung Fürigen Angreifer am Eingang des Réduits vom Gotthard fernhalten sollte, beschränkte sich auf zwei Befestigungskanonen mit Kaliber 7,5 Zentimeter, drei wassergekühlte Festungsmaschinengewehre und einen Scheinwerfer.

Urs Rütimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.