FESTUNG FÜRIGEN: Im Réduit wirds heiss und unbequem

In der Festung Fürigen stammt selbst die Belüftungsanlage noch aus der Gründungszeit. Das wird den neuen Aktivdienstlern den Schlaf rauben.

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Karl Weilenmann bei einem Rundgang in der Festung Fürigen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Karl Weilenmann bei einem Rundgang in der Festung Fürigen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Nachtruhe wird während drei von Kameras des Schweizer Fernsehens begleiteten Wochen (siehe Artikelverweis) für die einfachen Soldaten nicht allzu angenehm. Während die Offiziere Matratzen und Federdecken zur Verfügung haben, bleiben für die unteren Ränge Wolldecken und Schlafen im Stroh. «Bereits während des Zweiten Weltkrieges hat man aber Strohsäcke eingeführt, da der Staub nicht auszuhalten war», sagt der ehemalige Festungswächter Karl Weilenmann.

Im Réduit herrschen Temperaturen von 12 Grad. Trotzdem, so Weilenmann, werden die Protagonisten mit der Hitze zu kämpfen haben. «Durch die Körperwärme, das Kochen und die Motoren werden die Temperaturen auf bis zu 30 Grad steigen, eine Klimaanlage gibt es nicht.» Nur in der Nacht könne der Maschinist durch das Einführen von kühlerer Aussenluft die Temperaturen etwas senken. Die dreissig schwitzenden Männer werden sich eine einzige Dusche teilen müssen. Eine Kaltwasserdusche selbstverständlich, wie damals.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.