Feuerbrand trotz Einsatz von Antibiotikum

Schon 40 Obstbaubetriebe im Kanton Luzern haben Feuerbrand gemeldet. Jetzt sollen wieder mehr Bäume gerodet werden.

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Ein Luzerner Obstbauer besprüht seine Apfelbäume mit dem Antibiotikum Streptomycin. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Luzerner Obstbauer besprüht seine Apfelbäume mit dem Antibiotikum Streptomycin. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Bakterienkrankheit Feuerbrand flammt im Kanton Luzern wieder auf. Nach zwei relativ ruhigen Jahren haben 40 Obstbaubetriebe wieder Neuerkrankungen gemeldet. In drei Betrieben trat die Krankheit sogar auf, obwohl die Bauern zuvor das Antibiotikum Streptomycin gespritzt hatten, das eigentlich Schutz gegen die Krankheit bieten sollte.

Nun fordert Adrian Seeholzer, Präsident des Luzerner Obstbauvereins, dass erkrankte Bäume wieder konsequent gerodet werden. So sollen die Bakterienherde für Neuinfektionen reduziert werden. Bereits wurden in 40 Betrieben infizierte Äste entfernt, und in einer Anlage müssen gar über 70 Bäume gerodet werden.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.