FEUERBRAND: Weissdorn darf nicht mehr angepflanzt werden

Der Feuerbrand hat in Nidwalden im Jahr 2008 massive Schäden angerichtet. Deshalb ist die Bekämpfungsstrategie angepasst worden.

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Vom Feuerbrand befallener Weissdorn. (Bild pd)

Vom Feuerbrand befallener Weissdorn. (Bild pd)

2008 hat der Feuerbrand in Nidwalden und Obwalden Schäden in bisher nicht gekanntem Ausmass angerichtet. Wie die Staatskanzlei Nidwalden in einer Medienmitteilung schreibt, besteht auch in diesem Jahr ein hohes Gefährdungspotenzial.

Neben gezielten Überwachungsmassnahmen im Siedlungs- wie auch im Landwirtschaftsgebiet durch Kontrolleure der Gemeinden und des Kantons werden heuer in ausgewählten Gebieten Weissdornpflanzungen überwacht und bei Befall gerodet. Als weitere Massnahme im Rahmen der Feuerbrand-Bekämpfungsstrategie für Nidwalden hat der Regierungsrat ein Anpflanz- und Inverkehrbringungsverbot für alle zur Weissdorn-Gattung gehörenden Pflanzen erlassen.

Per Anfang Jahr hat das Bundesamt für Landwirtschaft Massnahmen ergriffen, welche eine Anpassung der Bekämpfungsstrategie ermöglichen:

  • Es teilt sämtliche Nidwalder Gemeinden in Befallszonen ein und 
  • es finanziert keine Abfindungszahlungen an Rodungen mehr.

Der Kanton leiste jedoch weiterhin Abfindungszahlungen, heisst es in der Mitteilung weiter. Allerdings mussten die Ansätze gekürzt werden.

sab