Kanton Luzern hebt Feuerverbot in Wald und Waldesnähe auf

Aufgrund der grösseren Regenmengen in den letzten Tagen und den kühleren Temperaturen wird in den Kantonen Luzern, Zug, Nid- und Obwalden sowie Schwyz das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe per sofort aufgehoben. Die Bevölkerung wird aber weiterhin zum vorsichtigen Umgang mit Feuer aufgerufen.

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(zim) Seit Montag fielen in weiten Teilen des Kantons Luzern 30 bis 40 Millimeter Regen. Der Oberboden konnte die Feuchtigkeit aufnehmen. Aufgrund des niederschlagsarmen Frühlings ist die Gefahr von Waldbränden noch nicht definitiv gebannt; sie hat sich aber merklich entschärft, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (Lawa) hat in Absprache mit dem Feuerwehrinspektorat der Gebäudeversicherung Luzern und mit den Zentralschweizer Kantonen beschlossen, das Feuerverbot per sofort aufzuheben und die Gefahrenstufe 4 «gross» auf Gefahrenstufe 2 «mässig» zurückzustufen.

Dasselbe gilt für den Kanton Zug. Auch dort haben die Niederschläge der vergangenen Tage zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt.

Im Kanton Schwyz fielen seit vergangenem Sonntag grössere Regenmengen. Die Höchstmengen waren mit 58.5 mm im Bisisthal zu verzeichnen, die geringsten in Küssnacht mit 24.6 mm. Zusammen mit den kühleren Temperaturen hat sich damit die Wald- und Flurbrandgefahr merklich entspannt.

Auch in Nid- und Obwalden beurteilt das Amt für Wald und Energie Nidwalden sowie das Amt für Wald und Landschaft Obwalden zusammen mit dem Feuerwehrinspektorat Ob- und Nidwalden die Waldbrandgefahr per sofort als mässig.

In allen fünf Kantonen ist das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe per sofort aufgehoben. Die Bevölkerung wird aber weiterhin zu sorgfältigem Umgang bei Feuern im Freien sowie im Umgang mit Feuerwerkskörpern angehalten.Aus diesem Grund werden folgende Verhaltensregeln dringend empfohlen:

  • Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen.
  • Fest eingerichtete Feuerstellen benutzen.
  • Bei starkem Wind wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen.
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind.
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