FIFA: Der Weltfussballer wird nicht in Luzern gekürt

Ronaldo, Messi, Torres und alle anderen Fussballgötter werden nicht nach Luzern reisen: Das KKL in Luzern kommt für die Fifa nun doch nicht als Austragungsort für den Weltfussballer des Jahres in Frage.

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Christiano Ronaldo bei der Ehrung zum Weltfussballer des Jahres in Zürich. (Bild EQ)

Christiano Ronaldo bei der Ehrung zum Weltfussballer des Jahres in Zürich. (Bild EQ)

FCL-Präsident Walter Stierli ist ein initia­tiver Zeitgenosse. So hat er sich vorge­nom­men, die jeweils im Januar stattfin­dende Auszeichnung des Weltfussballers ins KKL nach Luzern zu holen.

«Weil das Opernhaus Zürich an seine Kapazitätsgrenzen gestossen ist, habe ich meine Beziehungen zu Fifa-Präsident Sepp Blatter spielen lassen», sagt Stierli.

Zürich will die World-Player-Gala nicht an Luzern verlieren
Nun hat er aber eine Absage von der Fifa erhalten. «Ich bin enttäuscht, weil Luzern mit diesem prestigeträchtigen Anlass auch eine Sportstadt geworden wäre.» Umso mehr, weil sich Stierli sicher ist, dass «die Führung der Fifa gerne zu uns gekommen wäre».

Er kann sich die Absage nur damit erklären, dass «die Stadt Zürich den Anlass unter keinen Umständen nach Luzern verlieren wollte und deshalb Druck auf die Fifa ausgeübt hat, die ortsansässig ist». Damit bleibt Zürich Austragungsort der World-Player-Gala.

ain/get