Fiktives Gericht tagt in Luzern

12 Studententeams aus 12 Ländern duellieren sich diese Woche vor einem fiktiven Gericht. Organisiert haben den Anlass zwei Studentinnen der Uni Luzern.

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Brachten den Gerichts-Wettbewerb nach Luzern: die beiden Jusstudentinnen Sina Tannebaum (links) und Nicole Baumberger. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Brachten den Gerichts-Wettbewerb nach Luzern: die beiden Jusstudentinnen Sina Tannebaum (links) und Nicole Baumberger. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Lebhafte Plädoyers, inklusive Schauspieleinlagen, erstklassige und strenge Richter, ein zwar fiktiver, aber relevanter Fall: Dies erwartet die Zuschauer beim Regionalfinal des European Law Moot Court (ELMC), der diese Woche erstmals in Luzern stattfindet. Jedes Jahr bewerben sich mehr als hundert Teams von Jusstudenten um einen Platz an diesem Übungsgericht. Von den 48 qualifizierten Teams treten 12 am Freitag und Samstag in Luzern an.

Als Teilnehmer schon angefragt

Die beiden Luzerner Jusstudentinnen Sina Tannebaum (25) und Nicole Baumberger (24) haben letztes Jahr selber am ELMC teilgenommen. Dort wurden sie von den Verantwortlichen des Wettbewerbs angefragt, ob Luzern nicht auch einmal einen Regionalfinal durchführen wolle, schliesslich qualifizieren sich die Luzerner Teams regelmässig für die Runde der letzten 48. Spontan sagten die beiden zu. «Die Universität wusste zu dem Zeitpunkt noch nichts von ihrem Glück», erzählt Nicole Baumberger schmunzelnd. Die Unterstützung der Universität war den beiden Studentinnen aber sicher. In erster Linie durch den Lehrstuhl Europarecht von Prof. Sebastian Heselhaus, der auch jeweils die Teilnehmer aus Luzern bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb betreut. Ein Drittel der Gesamtkosten von rund 46 000 Franken trägt die Universität. Der Rest wird durch Teilnahmegebühren und Sponsorenbeiträge gedeckt.

Florian Weingartner

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