Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FINANZEN: Auch 2017 sollen die Megger weniger Steuern bezahlen

Meggen erzielt einen Überschuss von 7,3 Millionen Franken. Dadurch kann eine angenehme Tradition weitergeführt werden.
Blick auf die Gemeinde Meggen. (Bild: pd)

Blick auf die Gemeinde Meggen. (Bild: pd)

Die Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Meggen schliesst erneut mit tiefschwarzen Zahlen ab. Und dies, obwohl von einem ausgeglichenen Budget ausgegangen wurde. Einem Aufwand von 50,2 Millionen Franken steht ein Ertrag von 57,5 Millionen Franken gegenüber. Damit erzielt die reichste Luzerner Gemeinde ­einen Ertragsüberschuss von satten 7, 3 Millionen Franken.

Erreicht wurde das positive Ergebnis unter anderem dank «bestens funktionierender Ausgabenkontrolle», wie FDP-Gemeindeammann Hanspeter Hürlimann in einer Medienmitteilung ganz unbescheiden festhielt. Daran hat aber auch das Stimmvolk seinen Anteil. Dieses lehnte nämlich die Neugestaltung der Seestrasse im November 2015 klar ab. Damit sparte die Gemeinde Kosten von rund 4 Millionen Franken ein. Ein Nachfolgeprojekt sei nicht geplant, sagt Hürlimann und fügt an: «Dank eines Legates wurde jedoch bei der Seestrasse eine Gartenanlage erstellt. Dieses Projekt war unabhängig vom Seestrassenprojekt aufgegleist.»

Auch beim Personal und Sachaufwand konnte gespart werden, weil die Teuerung von einem halben Prozent wegfiel, weniger Aushilfen beansprucht und im Bildungsbereich ein Klassenzug weniger geführt wurde.

Doch nicht nur die Ausgabendisziplin, auch der Anstieg der ordentlichen Steuern – sie sind rund 3, 1 Millionen Franken über dem Budget – führten zum erfreulichen Resultat.

Meggen muss mehr in den Finanzausgleich bezahlen

Beim kantonalen Finanzausgleich bleibt Meggen mit 5,3 Millionen Franken die grösste Nettozahlerin des Kantons. Hier rechnet Hürlimann wegen der stärkeren Finanzkraft sogar mit steigenden Beiträgen für die kommenden Jahre. Der Gemeinderat sieht vor, mit dem Überschuss den Meggerinnen und Meggern einen 15-Prozent-Steuerrabatt für das laufende Steuerjahr zu gewähren. Darüber wird an der nächsten Gemeindeversammlung vom 15. Mai entschieden. Der spezielle Steuer­rabatt hat in Meggen bereits ­Tradition – er wird wegen der anhaltend guten Finanzlage schon seit Jahren gewährt.

Und wofür will der Gemeinderat den Überschuss verwenden? Er beantragt bei der Gemeindeversammlung, für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hofmatt eine Vorfinanzierung (1 Million) zu bilden und andererseits das Eigenkapital zu erhöhen (1,3 Millionen). Die restlichen 5 Millionen Franken werden für den Steuerrabatt verwendet.

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch


Hinweis

Gemeindeversammlung am Montag, 15. Mai, um 20 Uhr im Megger Gemeindesaal.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.