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FINANZEN: Das Sparschwein steht im Zentrum

Regierungsrat Marcel Schwerzmann hat sich den Fragen der Bevölkerung gestellt. Auch Sparvorschläge nahm er entgegen.
Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (rechts) im Gespräch mit Luga-Besucher Robert Helfenstein (72) aus Luzern. (Bild Pius Amrein)

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (rechts) im Gespräch mit Luga-Besucher Robert Helfenstein (72) aus Luzern. (Bild Pius Amrein)

Sparen: Das interessiert momentan die Luzerner Bevölkerung besonders. Auch an der Luga beim Stand des «Gastkantons» Luzern war dieses Thema gestern omnipräsent. Denn die Finanzverwaltung inklusive deren Chef, Regierungsrat Marcel Schwerzmann (parteilos), war wie auch schon am Sonntag zu Gast. Schwerzmann stellte sich den kritischen Fragen der Bevölkerung.

Die Besucher konnten dabei auch Sparvorschläge in ein Sparschwein einwerfen. «Ich denke, am Schluss werden so etwa zehn Themen immer wieder genannt. Diese Themen könnten dann für uns besonders interessant sein», sagt Marcel Schwerzmann. Selber wisse er aber nicht genau, was die Leute alles eingeworfen hätten. «Das werden wir danach auswerten.»

Bis gestern Nachmittag wurden über 400 Sparvorschläge für den Kanton Luzern ins Sparschwein eingeworfen. Für den Sparvorschlag gibt es als Belohnung ein Stück Schokolade. Ganz nach dem Motto: Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen.

«Der Mittelstand hat gelitten»

Einer, der mit dem Finanzdirektor das Gespräch suchte, war Robert Helfenstein (72) aus der Stadt Luzern. «Wo man am besten sparen kann, ist schwierig zu sagen, das kann ich auch nur schwer beurteilen», findet er. «Aber was man sicher sagen kann, ist, dass die Unternehmenssteuerstrategie zu weit gegangen ist. Der Mittelstand hat darunter noch mehr gelitten», so Robert Helfenstein.

Eine Besucherin, die lieber anonym bleiben möchte, findet, man könne auch bei der Bildung sparen. «Die Möglichkeiten sind für alle gleich. Die, die wollen, können sich auch bei weniger hohen Ausgaben bilden. Und die, die nicht wollen, machen sowieso nicht mehr.»

Keinen Sparvorschlag abgegeben hat dagegen Francine Senn (63) aus der Stadt Luzern. Sie sagt: «Ich würde nicht entscheiden wollen, wo gespart werden soll. Denn schliesslich tut das Sparen immer irgendwo weh. Die Frage ist also daher immer, welche Interessen man höher gewichten soll. Und da denkt jeder ein bisschen für sich.»

Nur die wenigsten Luga-Besucher hätten gesagt, man solle doch den Steuerfuss erhöhen, sagt Finanzdirektor Schwerzmann. «Es überrascht mich, dass das wenige sagen. Die meisten Besucher finden es stattdessen richtig, dass gespart wird. Aber wo genau gespart werden soll, da gehen die Meinungen wieder auseinander.»

204 Jobs beim Kanton

Neben dem Sparen interessiert am Stand des Kantons vor allem der Arbeitgeber Kanton Luzern. «Dass es bei uns 204 Jobs gibt, erstaunt viele Besucher», sagt Marcel Schwerzmann. So gebe es in zwanzig Berufen Lehrstellen. «Kantonsangestellte sind nämlich nicht nur Beamte», sagt Schwerzmann. Einige Besucher fragen nach den verschiedenen Stellen und lassen sich informieren, wie der Kanton als Arbeitgeber ist.

Und einige Besucher am Luga-Stand möchten einfach ein Stück Schokolade.

Raphael Gutzwiller

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