FINANZEN: Horw stuft seine Finanzen trotz Defizitperiode als gesund ein

Die Gemeinde Horw rechnet für 2017 bis 2019 mit Defiziten in der laufenden Rechnung. Ab 2020 soll es wieder positive Rechnungsabschlüsse geben. Dazu beitragen soll auch das Bevölkerungswachstum.

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«Durch das Bevölkerungswachstum wird die Ertragslage der Gemeinde nachhaltig gestärkt», sagt Hans-Ruedi Jung, Vorsteher des Finanzdeparements der Gemeinde Horw. (Bild: Roger Grütter (Horw, 1. Mai 2016))

«Durch das Bevölkerungswachstum wird die Ertragslage der Gemeinde nachhaltig gestärkt», sagt Hans-Ruedi Jung, Vorsteher des Finanzdeparements der Gemeinde Horw. (Bild: Roger Grütter (Horw, 1. Mai 2016))

Wie das kommunale Finanzdepartement am Dienstag zum neuen Finanz- und Aufgabenplan mitteilte, wird bis 2023 eine Zunahme der Bevölkerung von heute 13'800 auf 15'800 erwartet. Dieses Wachstum mit den damit verbundenen Einnahmen und Ausgaben wirkt sich auf den Finanzhaushalt der Gemeinde aus.

Horw will in den nächsten Jahren 136 Millionen Franken in die Infrastruktur investieren. Die Nettoverschuldung soll sich bis 2022 auf rund 126 Millionen Franken vervierfachen.

Dieser Aufwand lohne sich, teilte das Finanzdepartement mit. Durch das Bevölkerungswachstum werde die Ertragslage der Gemeinde nachhaltig gestärkt. Dank den Investitionen würden zudem Infrastrukturen auch für die nächste Generation zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde rechnet damit, dass sie dank des Bevölkerungswachstums auch von höheren Steuereinnahmen profitieren kann. Diese sollen bis 2023 um einen Drittel auf 56,5 Millionen Franken steigen. Der Steuerfuss soll nicht angetastet werden. (sda)