FINANZEN: Horw will ab 2018 wieder positive Abschlüsse

Der Gemeinderat von Horw rechnet ab 2018 wieder mit positiven Rechnungsabschlüssen. Hingegen erwartet er für 2015 bis 2017 weitere Defizite von total 2,8 Millionen Franken.

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Die Gemeinde Horw (Bild) kann die Investitionskosten durch höhere Steuererträge auffangen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Gemeinde Horw (Bild) kann die Investitionskosten durch höhere Steuererträge auffangen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Gemeinde gab am Donnerstag ihren Finanz- und Aufgabenplan bis 2020 bekannt. Demnach liegen die geplanten Nettoinvestitionen bei 104,8 Millionen Franken. Vorgesehen sind Projekte zur Sanierung des Gemeinde- und des Oberstufenschulhauses, in der Wasserversorgung sowie im Strassenbau.

Die Investitionskosten könnten durch höhere Steuererträge aufgefangen werden, teilte die Gemeinde mit. So sollen die Steuererträge bis 2020 von heute rund 41 Mio. auf 53 Mio. Franken steigen.

Der Steuerfuss soll unverändert bei 1,6 Einheiten bleiben. Auch den Steuerrabatt von 0,05 Einheiten will Horw beibehalten.

Das Eigenkapital von 8,75 Mio. Franken sinkt gemäss Finanzplan bis ins Jahr 2017 auf rund 3,24 Franken. Danach soll es bis 2020 wieder auf rund 5 Mio. Franken zunehmen. Der Einwohnerrat behandelt das Geschäft am 26. Juni.

sda