FINANZEN: Luzerner Gemeinden mit 49 Millionen Überschuss

Die Luzerner Gemeinden schlossen 2014 mit einem Ertragsüberschuss von 49 Millionen Franken ab. Das zeigt eine Auswertung. 58 der 83 Gemeinden schrieben schwarze Zahlen.

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Verschuldungsgrad der Luzerner Gemeinden im Jahr 2014. (Bild: Grafik: Lustat)

Verschuldungsgrad der Luzerner Gemeinden im Jahr 2014. (Bild: Grafik: Lustat)

Die laufenden Rechnungen der Luzerner Gemeinden schlossen 2014 mit einem Ertragsüberschuss von 49 Millionen Franken. Das hat Lustat Statistik Luzern ausgewertet. Während im Vorjahr noch ein Aufwandüberschuss von 6 Millionen Franken ausgewiesen worden ist, schrieben im letzten Jahr 58 von 83 Gemeinden schwarze Zahlen. Die positive Entwicklung lässt sich primär auf höhere Erträge der ordentlichen Gemeindesteuern zurückführen (+5,2%).

Der Selbstfinanzierunggrad stieg deutlich an und betrug 223 Millionen Franken (2013: 152 Mio. Fr.). Die Nettoinvestitionen von 172 Millionen Franken konnten damit vollständig gedeckt werden. Darüber hinaus resultierte ein Finanzierungsüberschuss von 51 Millionen Franken. Die hohe Selbstfinanzierung drückt die gute Finanzlage vieler Gemeinden aus.

Nettoschuld sinkt

Die Finanzkennzahlen entwickelten sich insgesamt positiv. Die Nettoschuld pro Kopf verringerte sich 2014 im Mittel der Gemeinden von 2'440 auf 2'296 Franken. Damit lag der Wert nur noch knapp 150 Franken über dem Tiefststand von 2008. Positiv beeinflusst wurden die Finanzkennzahlen durch Sonderbeiträge des Kantons an die Gemeinden Altwis, Hasle, Menznau und Wolhusen.

pd/rem

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HINWEIS
: Die detaillierten Zahlen auf Lustat.ch »