Finanzen

Malters gibt grünes Licht fürs Budget 2021

Das Budget fürs kommende Jahr wurde von den Stimmberechtigten in Malters klar genehmigt.

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Blick auf die Gemeinde Malters.

Blick auf die Gemeinde Malters.

Bild: Boris Bürgisser (3. April 2020)

(std/flu) Ein deutliches Ja von 82,69 Prozent (1882 Ja/ 394 Nein) gab es am Sonntag in Malters zum Budget 2021. Dieses sieht ein Plus von 2,9 Millionen Franken vor, bei einem Gesamtaufwand von 53,8 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 1,95 Einheiten. Grund für das satte Plus ist ein Buchgewinn, der durch die Neubewertung einer Liegenschaft entsteht. Es handelt sich um die Überführung des Kindergartens Zwingstrasse vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen. Durch die Neubewertung im Finanzvermögen entsteht ein Buchgewinn von rund 3 Millionen Franken, wie der Abstimmungsbotschaft der Gemeinde zu entnehmen ist. Ohne diesen Buchgewinn wäre das Budget ausgeglichen ausgefallen.

Gemeinderat erwägt 2022 Steuererhöhung

Mittelfristig sei die finanzielle Lage der Gemeinde angespannt. Es stünden mehrere grosse Investitionen an, etwa beim Schulhaus Muoshof, die Erweiterung der Alterswohnheim-Infrastruktur, die Sanierung der Hellbühl- und Industriestrasse oder der Neubau des Wasserreservoirs Geissbühl. Dies führe zu einem markanten Anstieg der Verschuldung der Gemeinde. Um diese bald wieder abbauen zu können, dürfte gemäss Gemeinderat eine Steuererhöhung um 0,1 Einheiten im Jahr 2022 nötig sein. Die Diskussion darüber werde im Rahmen des Budgets 2022 geführt.

Das Stimmvolk hat noch eine weitere Vorlage bewilligt: Es sagt mit 86,07 Prozent Ja (1947 Ja/315 Nein) zur sogenannten Entwidmung des Grundstücks Nr. 857 (Schulhaus Brunau) im Grundbuch von Malters und somit der Übertragung vom Verwaltungsvermögen in das Finanzvermögen.

Die Stimmbeteiligung lag bei rund 46,25 Prozent.